Biosphärenreservat Rhön
Kraniche

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1995 - Ökofaunistische Analyse der Heuschreckenfauna des Biosphärenreservats Rhön

 

Bibliothek 439
Verfasser Jenrich, Joachim
Titel Ökofaunistische Analyse der Heuschreckenfauna des Biosphärenreservats Rhön unter besonderer Berücksichtigung des hessischen Teils
Umfang 212 Seiten, 45 Abbildungen (Karten, Fotographien, Diagramme), 14 Tabellen
Anhang: u.a. Verbreitungskarten, Fotographien
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Justus-Liebig-Universität Gießen
Studiengang Biologie
Lehrstuhl/Betreuer Institut für Allgemeine und Spezielle Zoologie
Prof. Heinz Scherf
Jahr 1995
Zielsetzung Umfassende Darstellung der Verbreitung der Heuschreckenarten in der Hessischen Rhön mit ihrer regionaltypischen Habitatbindung
Qualifizierung der Grünlandbereiche auf Basis der gewonnenen faunistischen Daten
Inhalt Einleitung
Heuschrecken in der Landschaftsforschung - Erforschung der Heuschreckenfauna der Rhön
Untersuchungsgebiet
Lage/ naturräumliche Gliederung - Geologie/ Böden/ Morphologie - Klima
Biosphärenreservat Rhön
Siedlungs- und Nutzungsgeschichte - Aufgaben/ Bedeutung - Größe/ Flächenanteile - Zonierung
Methode
Untersuchungsgebiet - Ergebnisdarstellung - Erfassungsmethodik - Quantitative Erhebungen - Aufnahme der Vergesellschaftungen - Aufnahme von Einflüssen
Ergebnisse
Ökologische Charakterisierung der Heuschreckenarten und ihre Verbreitung im Biosphärenreservat Rhön - hessischer Teil - Heuschreckengesellschaften im Untersuchungsgebiet (Feuchtwiesen, Trockenstandorte, Steinbrüche, NSG Rotes Moor Diskussion
Biogeographische Herkunft - Einnischung - Phänologie - Gefährdung - Rote Liste der Heuschrecken/ der Biotope im Untersuchungsgebiet - Biotopverbund
Ländervergleich
Biotopmanagement
Feuchtwiesen - Magerrasen - Extensives Grünland

Ergebnisse

 

  • Fund von 28 Arten, davon 11 Rote Liste Arten

  • Beschreibung von für das Gebiet typischen Heuschreckengesellschaften , Herausstellen von Charakterarten

  • Die größte Gefahr für die Heuschrecken der Rhön besteht in der Nutzungsintensivierung oder Nutzungsaufgabe ihrer Lebensräume. In einigen Teilen des Untersuchungsgebietes ist der Bestand schon deutlich verarmt.

  • Herausragende Bedeutung der Feuchtwiesen des hessischen, der trockenen, montanen Wiesen und Magerrasen des bayerischen und der großflächigen, sehr gut gepflegten Magerrasen des thüringischen Reservatsteils für den Artengesamtbestand der Heuschrecken im BR Rhön

  • Zur Pflege und Erhaltung der Feuchtwiesen wird eine ein- bis zweischürige Mahd, auf trockenen Wiesen eine extensive Beweidung vorgeschlagen.

 

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