| Bibliothek |
1988 |
| Verfasser |
Grebe, Reinhard und Guido Bauernschmitt |
| Titel |
Rahmenkonzept Biosphärenreservat Rhön - Schlussbericht September 1994 |
| Umfang |
418 S. |
| Reihe |
Bericht/Konzept |
| Hochschule |
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| Studiengang |
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| Lehrstuhl/Betreuer |
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| Jahr |
1994 |
| Zielsetzung |
- Überprüfung der bisherigen Abgrenzung des BR anhand von naturräumlichen und landschaftlichen Kriterien
- Überprüfung möglicher Erweiterungen
- Innere Zonierung des BR auf Grund unterschiedlicher naturschutzfachlicher Bedeutung
- Vorschläge für umweltschonende Landnutzungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, sowie des Fremdenverkehrs
- Vorschläge zur Entwicklung von Siedlungswesen, Verkehr und Wirtschaft
- Diskussion und Abstimmung des Konzeptes mit den Kommunen, Behörden und Verbänden
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| Inhalt |
- Biosphärenreservat Rhön - Teil eines weltweiten Progammes
- Auftrag und Verfahren
- Vorgaben und Planungsablauf
- Leitbilder zur Entwicklung des BR Rhön
- Natur- und Landschaftsraum Rhön
- Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege - Zonierung
- Ziele einer umweltschonenden Nutzung
- Umweltbildung und Umweltforschung
- Umsetzung des Rahmenkonzeptes und Fördermöglichkeiten
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| Ergebnisse |
- Es ist eine Landwirtschaft auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit anzustreben
- Sie darf angrenzende wertvolle Biotope nicht beeinträchtigen
- Auch auf intensiven Nutzflächen ist ein Mindestmaß an Lebensraumqualität zu sichern
- Die notwendigen Aufgaben der (Kultur-)Landschaftspflege sollen weiterhin von Landwirten bewältigt werden
- Der anhaltende Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe steht im Konflikt mit dem Ziel der Erhaltung der Kulturlandschaft; die Lösung dieses Konfliktes stellt eine der Hauptaufgaben im BR Rhön dar
- Die Grünlandverwertung soll durch Förderung der Milchkuhhaltung erhalten werden
- Zuverdienstmöglichkeiten durch außerlandwirtschaftliche Tätigkeiten müssen ausgeschöpft werden (Ferienwohnungen, Besucherbetreuung etc.)
- Besonders naturnahe Wälder müssen durch Kernzonen geschützt werden
- Der größte Teil der Waldfläche soll einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zur Verfügung stehen
- Eine Ausdehnung der Waldflächen ist allgemein nicht anzustreben, nur in ausgeräumten Lagen sollen Waldinseln entwickelt werden
- Die Gewässer sind in einem möglichst naturnahen und unbelasteten Zustand zu erhalten
- Auen, Moore und Feuchtgebiete sollen als Räume der natürlichen Wasserrückhaltung erhalten und entwickelt werden
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