Biosphärenreservat Rhön
Winter Milseburg

Infothek Wissenschaft

1993 - Fremdenverkehr im Biosphärenreservat Rhön - Möglichkeiten und Grenzen

 

Bibliothek 112
Verfasser Jacob, Christoph
Titel Fremdenverkehr im Biosphärenreservat Rhön - Möglichkeiten und Grenzen
Am Beispiel der Orte Poppenhausen, Oberelsbach und Frankenheim
Umfang 180 Seiten, 13 Abbildungen (Diagramme, Fotographien), 13 Tabellen, 8 Karten
Anhang: u.a. Frageleitfaden für Experteninterviews, Fragebogen, Zeitungsartikel
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Bayerischer Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Studiengang Geographie
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. H.-G. Wagner
Jahr 1993
Zielsetzung Untersuchung, inwieweit sich eine positive Entwicklung des Fremdenverkehrs in den drei ausgewählten Gemeinden mit den "Leitlinien für den Fremdenverkehr" aus dem Rahmenkonzept "Biosphärenreservat Rhön" in Einklang bringen lassen.
Entwicklung von Lösungsansätzen/ Handlungsempfehlungen
Inhalt Einleitung
Theoretisches Konzept - Methodik - Begriffliche Abgrenzung - Materialbasis/ Datenlage
Das Biosphärenreservat Rhön
MAB - Räumliche Abgrenzung/ Zonierung - Naturräumliche Differenzierung (Naturräumliche Gliederung , Relief, Böden, Klima, Ökosysteme) - Die Kulturlandschaft Rhön (Genese, Reale Vegetation) - Fremdenverkehr (Angebots-/ Nachfrageanalyse)
Analyse des Touristischen Angebotes in den drei Gemeinden Poppenhausen, Oberelsbach und Frankenheim
Standortfaktoren/Fremdenverkehrsdienliche Infrastruktur allgemein bzw. nach Gemeinden gegliedert
Struktur- und Prozessanalyse der Fremdenverkehrsnachfrage in den Gemein-den Poppenhausen und Oberelsbach
Stukturanalyse der Nachfrageseite - Prozeßanalyse der Nachfrageseite Möglichkeiten und Grenzen der Fremdenverkehrsentwicklung in den ausgewählten Gemeinden
Situation - Vielfalt/ Qualität/ Quantität der Betriebe - Zielgruppen - Umweltorientierte Qualitätsstandards - Verbesserung der Auslastung - Vernetzung des Fremdenverkehrs mit Landwirtschaft, Handwerk und Handel - Investitionen - Informations- und Lenkungsmaßnahmen
Handlungsempfehlungen
Ergebnisse
  • Die Leitlinien für den Fremdenverkehr sind auf die einzelnen Gemeinden nur bedingt übertragbar. Dadurch besteht die Gefahr, daß diese verunsichert werden und eine ablehnende Haltung gegenüber den Zielsetzungen des Biosphärenreservats einnehmen.

  • Möglichkeit des Hinzuziehens externer Experten im Rahmen von Projekten des LEADER-Programmes zur individuellen Problemlösung in den einzelnen Gemeinden.

  • Die Weiterentwicklung im Fremdenverkehrssektor scheitert meist am Fremdenverkehrsbudget der Gemeinden.

  • Notwendigkeit der Darstellung der verbesserten Möglichkeiten, die mit der Ernennung zum Biosphärenreservat für den Fremdenverkehrssektor verbunden sind, durch die Biosphärenreservatsverwaltung.

 

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