Biosphärenreservat Rhön
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1993 - Das Biosphärenreservat Rhön unter besonderer Berücksichtigung des bayerischen Teils

 

Bibliothek 465
Verfasser Karg, Tanja
Titel Das Biosphärenreservat Rhön unter besonderer Berücksichtigung des bayerischen Teils
Umfang 48 S.
Reihe Facharbeit
Schule Gymnasium Bad Kissingen
Unterrichtsfach LK Erdkunde
Betreuer H. Schmitt
Jahr 1993
Zielsetzung
  • Für und Wider eines Biosphärenreservats Rhön

Inhalt
  • Entstehungsgeschichte des Biosphärenreservats Rhön
  • Das Landschaftsbild prägende physische Faktoren
  • Zonierungskonzept für das Biosphärenreservat
  • Einflussfaktoren, die das Erscheinungsbild des Biosphärenreservats Rhön bestimmen (Forstwirtschaft, Militär, Fremdenverkehr, Landwirtschaft)
  • Landwirtschaft (gegenwärtige Situation, neue Anforderungen an die Landwirte, Entwicklungstendenzen, Lösungsansätze)
  • Befragung eines Forstamtdirektors und zweier Bauern
  • Bewertung des geplanten Biosphärenreservat Rhön
Ergebnisse
  • Konzentration auf die Landwirtschaft als produktiver und die Natur gestaltender Sektor, würde die Landwirtschaft sich zurückziehen und nur Landschaftspflege betreiben, wäre die Rhön nur ein "Landschaftsmuseum"
  • Ein Bauer ist der Meinung, dass ein Großteil der Rhönlandwirte Landschaftspfleger sind. Gegen die genaue Befolgung des geplanten Zonierungsprogrammes hatten die Bauern erfolgreich Widerstand geleistet
  • Ein anderer Bauer mit Vollerwerbsbetrieb sieht sich keineswegs als Landschaftspfleger. Er findet die Belange der Bauern beim Biosphärenreservat Rhön zu wenig beachtet.
  • Ergo ist der Dialog mit den Bauern unerläßlich, weil sie die Hauptakteure sind
  • Große Hindernisse sind die Finanzierung einer Umstellung auf naturschonende Produktionsweisen seitens der Höfe und der öffentlichen Haushalte, EG-Politik, Überzeugungsarbeit zu extensiveren Bewirtschaftungsformen
  • Idee hervorragend, Umsetzungschancen zu bezweifeln
  • Warum eigentlich überhaupt die natürliche Landschaftsdynamik mit viel Mühe aufhalten...um jahrtausendealte Kultur zu erhalten, weil Entwicklung einer Urlandschaft unberechenbar, kleinräumig nicht denkbar
  • Landwirtschaft vielleicht ökonomisch nicht sinnvoll, aber Subsistenzsicherung und andere Funktionen (Erholungs- und Fremdenverkehrsfunktion), alternative Bewirtschaftungsformen

 

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