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1992 - Die Habitatsituation für das Auerhuhn im Salzforst

 

Bibliothek 142
Verfasser Wehner, Christoph
Titel Die Habitatsituation für das Auerhuhn im Salzforst
Umfang 30 Seiten, 6 Fotographien, 5 Tabellen; Kartenteil nicht vorhanden
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Ludwig-Maximilian Universität München
Studiengang Forstwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl/Betreuer Lehreinheit für Wildbiologie und Jagdkunde
Jahr 1992
Zielsetzung Darstellung der Habitatssituation und -entwicklung für das Auerhuhn im Salzforst als Entscheidungshilfe für den Arbeitskreis zum Schutz des Auerwildes.
Inhalt Das Untersuchungsgebiet Salzforst
Topographie - Geologie - Klima - Besitz- und Waldgeschichte - Entwicklung des Auerhuhnvorkommens Kartierung (Juni bis September 1990)
Grundlagen - Kartierungsverfahren
Ergebnisse
Habitatbewertung und -verteilung - Habitatnutzung durch die Restpopulation (Präferenzindex) Diskussion
Kartiermethode - Beurteilung der Habitatbewertung -Überlebenschancen - Auswilderung als Möglichkeit zur Stabilisierung - Habitatkapazität - Habitatparameter - Schutzprogramm Auerhuhn im Salzforst - Problempunkte - Künftige Habitatentwicklung
Ergebnisse
  • Im Salzforst stehen dem Auerhuhn ca. 3.000 ha auerhuhntauglicher Lebens-raum zur Verfügung, wobei eine Deckung mit den aktuellen Besiedlungs-gebieten erkennbar ist.

  • Die Auswertung der zufälligen Auerhuhnbeobachtungen im Staatswald ergab eine starke Habitatpräferenz für lichte Kiefernrein- und mischbestände mit grossem Grenzlinienangebot und vitaler Heidelbeere auf mehr als 50 % der Fläche.

  • Die Habitatkapazität entspricht mit ca. 35 Hähnen den Zahlen, die vor Einbruch des Auerhuhnbestandes im Salzforst, ermittelt wurden und wird derzeit nur zu 50 % ausgenutzt. Der Autor führt dies auf verstärkte Störbelastungen, Zer-schneidung des Waldgebietes durch die Salzforststraße NES 51 und das hohe Predationsrisiko zurück.

  • Langfristig wird sich die Lebensraumsituation für das Auerhuhn im Salzforst durch Erhöhung des Laubholzanteils verschlechtern.

 

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