Biosphärenreservat Rhön
Schwarzkelchen im Biosphärenreservat Rhön

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1992 - Geologische Untersuchungen am Osthang der Hohen Rhön in der Umgebung von Ginolfs und Weisbach

 

Bibliothek 226
Verfasser Juli, Alois
Titel Geologische Untersuchungen am Osthang der Hohen Rhön in der Umgebung von Ginolfs und Weisbach
Umfang 96 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule J.W.Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Studiengang Geowissenschaften
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. E. Martini/ Dr. F. Rösing
Jahr 1992
Zielsetzung Kartierung der geologischen Schichten im Untersuchungsgebie
Inhalt
  • Geographischer, morphologischer und geologischer Überblick

  • Lage und Begrenzung des Untersuchungsgebietes

  • Beschreibung des Klimas, der Vegetation, der Bodennutzung, des Gewässernetzes und der Quellen

  • Stratigraphie der geologischen Zeiten (Kristallines Grundgebirge, Perm, Trias, Tertiär, Quartär)

  • Tektonik und Schichtenlagerung

Ergebnisse
  • Älteste Gesteine sind Braunrote Tonsteinschichten aus der Mittleren Röt-Folge
  • Gesteine des Muschelkalks in fast vollständiger Ausbildung (nur nicht oberste Schicht des Oberen Muschelkalks)

  • Zwischen Buntsandstein und Muschelkalk liegen drei Quellaustritte (es bildet sich Quellenkalk)

  • Westlich des Rotberges und nördlich der Kalten Buche findet man Reste von Keupergesteinen mit Fossilien

  • Tertiär wird durch Pyroklastika, sedimentäres Tertiär (Kohle) und Vulkanite vertreten

  • Pyroklastika nehmen größere Flächen ein, als früher angenommen wurde; sie sind sehr weit talabwärts auf ehemaligen Paläorelief abgelagert

  • Kohlevorkommen liegen östlich des Hohen Dentschberges und westlich des Rotberges

  • Vulkanite in Form vonLavadecken, Gängen und Schloten

  • Rutschungen des Quartärs bilden Gesteine des Unteren Muschelkalks, die auf Röt-Folge abgerutscht sind und Massenverlagerungen von Basalt auf Tuff (v.a. westlich von Weisbach)

 

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