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1991 - Empirische Untersuchungen beim Umweltsponsoring

 

Bibliothek 450
Verfasser Halcour, Florian
Titel Empirische Untersuchungen beim Umweltsponsoring; Ergebnisse von Befragungen bei Unternehmen und Umweltschutzorganisationen
Umfang 34 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Techn. Universität München/Weihenstephan
Studiengang Wirtschaftslehre des Gartenbaus
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. W. Rothenburger
Jahr 1991
Zielsetzung
  • (Umweltsponsoring: innovatives kommunikationspolitisches Marketinginstrument mit der Möglichkeit der vernetzten Kommunikation des Unternehmens mit den Zielgruppen)
  • Welche Faktoren haben auf ein Engagement im Umweltsponsoring Einfluss (Ursachenanalyse)
  • Ergänzung der bisher spärlichen Datenerhebung
Inhalt
  • Art und Ausmaß des Umweltsponsoring bei Umweltschutz-Organisationen und Stiftungen für den Umweltschutz (34 von 40 schriftlichen Befragungen)
  • Querschnittsanalyse zum Umweltsponsoring von Unternehmen (Art und Ausmaß, Einstellungen, Charakterisierung der Situation der Unternehmen, Bewertung der vorgeschlagenen Handlungsalternativen durch die Unternehmen, Ursachenanalyse zum Umweltsponsoring) (70 von 130 schriftlichen Befragungen)
Ergebnisse
  • Von den 19 Umweltschutz-Organisationen werden 5 häufig, 6 selten und 3 evtl. in Zukunft durch Umweltsponsoring finanziert, 4 lehnen dieses Mittel ab.
  • Fünf Organisationen mit Umweltsponsoring haben bereits konkrete Richtlinien für Umweltsponsorships.
  • Für ein Engagement geben die Unternehmen zwischen 10.000 bis 1 Mio. DM, durchschnittlich 255.000 DM aus. 1990 insgesamt 17,5 Mio. DM von den befragten Unternehmen
  • Etwa zu einem Drittel zielen die Zahlungen auf einmalige Aktionen, auf ein Jahr und länger als ein Jahr dauernde Projekte ab.
  • Nur 14 von 25 Umweltsponsoren nutzen ihre Sponsorships für Werbezwecke. Sie gaben nur 3,92 Mio DM aus. Die anderen 11 sind sog. Umweltmäzene, sie gaben 13,68 Mio DM aus.
  • Alle Unternehmen geben ein sehr großes Interesse an Umweltschutz an, auch im Vergleich mit der Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Besonders werden die Organisationen gewählt, die ein positives Image und ein gutes Logo haben, bekannt, seriös, professionell, kooperativ, kompetent, glaubhaft, ideologiefrei und unpolitisch sind
  • Kontaktherstellung v.a. von Seiten der Umweltorganisationen
  • Unternehmen glauben weder an die Lösung ökologischer Probleme durch ihr Umweltsponsoring noch an eine Absatzsteigerung ihrer Produkte, aber an eine Verbesserung ihres Images
  • Die Unternehmen kann man einteilen in welche mit mehr oder weniger ökologisch sinnvollen Projekten, in finanzstarke und -schwache und Mäzene und Sponsoren. Erstere geben jeweils mehr Geld aus und sind an längerfristigen größeren Projekten interessiert, aus altrusitischen Motiven und wegen der finanziellen Möglichkeit.

 

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