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1990 - Einsatz alter und gefährdeter Haustierrassen in Naturschutz und Landschaftspflege

 

Bibliothek 323
Verfasser Feldmann, Antje/ Burandt, Christiane
Titel Einsatz alter und gefährdeter Haustierrassen in Naturschutz und Landschaftspflege
Umfang 97 Seiten, 25 Abbildungen (Diagramme, Fotographien, Schemata), 10 Tabellen
Anhang: u.a. Übersichten: Grünlandprogramme - Moortypen - Magerrasengesellschaften
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Gesamthochschule-Universität Kassel
Studiengang Agrarwirtschaft
Lehrstuhl/Betreuer Tierzucht; Prof. Dr. Günter Biedermann; Agrarökologie; Prof. D. Helge Schmeisky
Jahr 1990
Zielsetzung Untersuchung, inwieweit sich die Erhaltung gefährdeter Grünlandstandorte mit der Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen verbinden läßt.
Inhalt Entstehung/ Rückgang der Vielfalt von Pflanzenarten und Haustierrassen
Gründe für die Erhaltung der Vielfalt von Pflanzenarten und Haustierrassen
ökologisch - züchterisch - kulturell
Maßnahmen
Schutz- und Förderprogramme - Praktische Pflegemaßnahmen - Beweidung mit Schafen und Rindern
Erfahrungen im Einsatz gefährdeter Haustierrassen auf verschiedenen Standorten in Naturschutz und Landschaftspflege
  • Standortbeschreibungen:
    Hochmoore - Heiden - Kalkmagerrasen - Borstgrasrasen - extensiv genutzte Grünlandflächen - Pflegeziele und Maßnahmen

  • Beschreibung der Rassen:
    Herkunft/ Bestandsentwicklung - Haltung - Ablammung - Gesundheit - Zucht - Vermarktung - Pflegeleistung

  • Ergebnisse:
    Pflegeleistung - Rassenerhalt - Finanzierung - Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden - Tierzuchtverbände

Ergebnisse
  • Es steht eine Vielzahl gefährdeter Landrassen zur Verfügung, die bei ent-sprechender Haltung zur Beweidung der unterschiedlichen Standorte (naß, feucht, extrem trocken) geeignet sind.

  • Eine finanzielle Unterstützung durch öffentliche Mittel ist notwendig: Die Mehrzahl der beschriebenen Schäfereibetriebe beklagt eine ungenügende Entlohnung der erbrachten Pflegeleistung. Extensive Rinderhaltung wird erst dann konkurrenzfähig, wenn der Landwirt alle existierenden Förderprogramme nutzt.

  • Die Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden wird von der Mehrzahl der Schäfereibetriebsleiter positiv beurteilt. Kritik betrifft vor allem die Kurzfristigkeit der Pflegeverträge und die Ausarbeitung der Pflegepläne.
    Im Bereich der Rinderhaltung besteht Bedarf einer engeren Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschutzbehörden.

  • Innerhalb der Zuchtverbände erfolgt keine getrennte Bewertung der Tiere nach den Aufgabengebieten Fleisch- bzw. Pflegeleistung

 

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