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1989 - Die Erhaltung alter und gefährdeter Schafrassen in Europa

 

Bibliothek 290
Verfasser Happ, Iris
Titel Die Erhaltung alter und gefährdeter Schafrassen in Europa unter besonderer Berücksichtigung ihres Einsatzes im Naturschutz
Umfang 70 Seiten, 7 Abbildungen (Diagramme, Karten, Schemata), 22 Tabellen;
Anhang: 68 Seiten Rassenbeschreibungen und Populationsentwicklungen von süd- und nordmediterranen Landrassen
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Gesamthochschule Kassel - Universität
Studiengang Fachbereich: Internationale Agrarwirtschaft
Lehrstuhl/Betreuer Fach: Tierzucht Prof. Dr. E. Tawfik, Prof. Dr. E. Feist
Jahr 5/1989
Zielsetzung Darstellung der Situation alter und gefährdeter Schafrassen in Europa, Argumentation für ihre Erhaltung, Beschreibung ihrer Einsatzmöglichkeiten im Naturschutz
Inhalt Begriffsdefinitionen
Herkunft und Abstammung der Schafe
Stellung des Schafes im zoologischen System (L.)
Schafrassenentwicklung
Einteilung der Schafrassen in Rassengruppen
Verwendungszweck - Nutzungsrichtung
Gründe der Gefährdung alter Rassen
sozio-ökonomische Gründe - staatliche Maßnahmen - ästhetische Maßstäbe - tierzüchterische Maßnahmen
Gefährdete Schafrassen in Europa
Schafe im Naturschutz
Auswirkungen landwirtschaftlicher Nutzungsänderung - Eignung verschiedener Tierarten bzw. Haltungsformen zu Naturschutzzwecken - Schafe und Landschaftspflege - Naturschutzauflagen - Alte Schafrassen im Naturschutz - Typische Schafrassen für die Landschaftspflege
Gründe zur Erhaltung alter und gefährdeter Schafrassen
Besondere Eigenschaften - Genetische/ kulturelle/ ökologische Gründe
Erhaltungsmaßnahmen
Erhaltungswürdigkeit - Möglichkeiten zur Erhaltung - Staatliche und private Maßnahmen einiger europäischer Länder
Ergebnisse
  • Die Erhaltung alter Schafrassen sollte ein internationales Anliegen sein.

  • Der einzelne Schafhalter kann die Erhaltung ohne staatliche Hilfe nicht leisten.

  • Teilerfolge lassen sich auch ohne erheblichen finanziellen Aufwand erzielen, die bestehenden Möglichkeiten hierzu werden jedoch bisher zu wenig genutzt.

  • Das Schaf ist, bei angemessener Weideführung, verglichen mit anderen Tierarten oder dem Einsatz von Maschinen, zur Landschaftspflege gut geeignet.

  • Unter günstigen Produktionsvoraussetzungen wäre die stationäre Hütehaltung in der Lage, eine weitestgehend kostenfreie Landschaftspflege zu leisten.

  • Probleme ergeben sich vor allem aus betriebswirtschaftlicher und soziologischer Sicht.

  • Ein Ausgleich der auf landschafspflegerischen und naturschützerischen Auflagen beruhenden Ertragseinbußen durch öffentliche Mittel sollte auf der Basis langfristiger Pflegeverträge erfolgen.

 

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