Dass die Wasserkuppe und somit die Hohe Rhön als Geburtsstätte des Segelflugsportes in die Geschichte eingehen wird, ist kaum ein Zufall. Denn die Rhön präsentiert sich für diesen Sport als ideales Terrain. Allerdings liegt diese Tatsache nicht nur am Wetter selbst. Durch ihr bewegtes Relief - ein Mosaik aus Talungen und Höhenlagen - bietet die Rhön schon von Natur aus optimale Vorraussetzungen für die Entstehung von Thermikblasen, Hangwinden, Auf- und Abwinden, die vom Segelflieger nutzbar sind. Aber darin unterscheidet sich die Rhön nicht wesentlich von anderen Mittelgebirgen. Der wirklich wichtige Punkt ist allerdings, dass die Rhön nicht - wie die meisten anderen Mittelgebirge - größtenteils ein Waldland ist, sondern eben das "Land der offenen Fernen"! Denn thermische Konvektion stellt sich über offenen Flächen - Äckern und Wiesen - viel besser ein als über Waldland. Die bewaldeten Gebiete dienen dann quasi als "Pufferzonen", über denen das ausgleichende Absinken der Luftmassen stattfindet. Zusammen mit den unterschiedlich exponierten Hängen, Gipfeln und Tälern prädestiniert gerade ihre Offenheit (in der Vegetation) die Rhön als Geburtsort des Segelflugs. Zu diesem Thema hält das Wetterlexikon auch noch Informationen unter Thermik, Hangwind, Konvektion und Segelflug bereit.
14.06.2013 bis 23.06.2013 ganztägig
15.06.2013 bis 22.06.2013 ganztägig
20.06.2013 - 20:30 Uhr bis 21:50 Uhr
20.06.2013 - 20:30 Uhr
20.06.2013 - 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr