Am 10.11. fand in der Rhönland-Scheune in Dermbach der Auftakt für den moderierten
Kommunikationsprozess zur Erweiterung der Kern- und Pflegezone des Biosphärenreservats
Rhön/Thüringen statt.
Die zur Erhaltung des internationalen Status eines UNESCO-Biosphärenreservats
notwendigen Erweiterungen der Kern- und Pflegezonen sollen mit allen Betroffenen und
Interessierten mit externer Unterstützung durch das Büro mensch und region aus Hannover
breit abgestimmt werden. Ziel ist es, die Zonierung so zu gestalten, dass den betroffenen
Belangen von Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, den privaten Belangen der
Bevölkerung sowie den sonstigen betroffenen Belangen Rechnung getragen wird.
Dazu laden wir Sie herzlich ein, sich in die kommenden Sitzungen der Arbeitsgruppen und
den Prozess einzubringen. Den Ablauf, die Termine und Themen sowie die bisherigen
Ergebnisse finden Sie auf dieser Internetseite. Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit oder Fragen
zum Diskussionsprozess haben, kontaktieren Sie uns unter 0511/444454 oder per Email an
boehm@mensch-und-region.de oder wenden Sie sich direkt an das Biosphärenreservat,
Verwaltungsstelle Thüringen.
Wir würden uns freuen, Sie im Prozess begrüßen zu dürfen.
Karl-Friedrich. Abe und Birgit Böhm
Ablauf des Gesamtprozesses (li) und Organigramm (re) Zur Auftaktveranstaltung wurde der zuvor erarbeitete Zonierungsvorschlag als Arbeitsgrundlage vorgestellt. Aus den Arbeitsergebnissen der Auftaktveranstaltung, die sich aus den Hinweisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der Podiumsdiskussion ergeben, wurden thematische Arbeitsgruppen gebildet. In diesen wird ab November an einzelnen Zonierungsvorschlägen und Themen weitergearbeitet. Die Resultate der Arbeitsgruppen werden in einer Entscheidungslandschaft zusammen geführt, die kenntlich macht, über welche Neuzonierungen Einigkeit besteht und welche als kritisch gesehen werden. Die Entscheidungslandschaft und die erläuternde Ergebnisbroschüre wird auf einer Zwischenbilanzveranstaltung voraussichtlich im Februar 2012 vorgestellt. Abhängig vom Stand der Zustimmung zum dann vorliegenden Zonierungsvorschlag, wird in Einzelgruppen an Lösungen weitergearbeitet werden. Den Abschluss bildet die Vorstellung des Endberichtes auf der Abschlussveranstaltung die spätestens im Juni 2012 erfolgen wird. Das Organigramm (Abb. re) zeigt die unterschiedlichen Beteiligten und deren Rolle im Prozess. Dies ist die Gruppe der Inputgeber, bestehend aus dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, der Biosphärenreservatsverwaltung Thüringen sowie dem Büro mensch und region. Diese Gruppe organisiert den Gesamtprozess, bereitet die Impulsinhalte vor und prüft die Zonierungsvorschäge. Weiterhin gibt es die Gruppe der Akteure. Diese Gruppe besteht aus Vertretern der Verbände, insbesondere aus Land- und Forstwirtschaft, den weiteren Behörden, den Kommunen sowie der Bevölkerung. Die Akteure können auf den Veranstaltungen und Sitzungen ihre Belange einbringen und bearbeiten den Zonierungsvorschlag. Die Vorschläge der Ergebnisse werden kontinuierlich an die Gruppe der Inputgeber übermittelt, die deren Umsetzbarkeit prüft.
14.06.2013 bis 23.06.2013 ganztägig
15.06.2013 bis 22.06.2013 ganztägig
20.06.2013 - 20:30 Uhr bis 21:50 Uhr
20.06.2013 - 20:30 Uhr
20.06.2013 - 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr