Biosphärenreservat Rhön
Sommer Bergeidechse

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Unser Weg in die Zukunft

Über 500 Biosphärenreservate gibt es derzeit auf der ganzen Welt. Die Rhön ist eines davon – wegen ihrer Einzigartigkeit von der UNESCO anerkannt, um etwas Bedeutendes zu leisten: Beispielhaft für andere Regionen dieser Erde Wege zu finden, wie wir in Zukunft verantwortungsvoll und gut leben können.

Die Rhön wurde am 19. April 1991 von der UNESCO zum länderübergreifenden (Bayern, Hessen, Thüringen) Biosphärenreservat geadelt. Seitdem wächst über Bundesländergrenzen zusammen, was naturräumlich zusammen gehört. Einheit in Vielfalt.

Mediendienst 21/2010

 

  • „Nächte der Poesie" haben inzwischen schon Stammgäste
  • Abenteuer pur beim RhönSprudel-Biosphärencamp
  • Heft 15 der Mitteilungen aus dem Biosphärenreservat Rhön erschienen

 

Das Klimaschutzprojekt Rhön

Klimaschutz ist eine zentrale Herausforderung für das UNSCO-Biosphärenreservat Rhön. Die bereits spürbaren Klimaveränderungen und die prognostizierten Folgen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Natur, die hier lebenden und wirtschaften Menschen und den Tourismus. Landund Forstwirschaft spüren bereits heute die Veränderungen. Das Biosphärenreservat will als Modellregion für Klimaschutz und Klimaanpassung informieren, sensibilisieren und Hilfestellung bieten.

Mediendienst 20/2010
  • Kernzonendefizit in Hessen soll bis Ende 2011 der Vergangenheit angehöre-
  • Abenteuer pur beim RhönSprudel-Biosphärencamp

 

 

 

Deutscher Edelkrebs

Der Deutsche Edelkrebs (Astacus astacus) oder auch
Europäischer Flusskrebs genannt, war früher in fast allen
Bächen, Flüssen und Seen Europas verbreitet. Die
„Ritter unserer Fließgewässer" wurden jedoch durch
Gewässerverunreinigungen, Gewässerausbau und
durch eingesetzte amerikanische Krebsarten nahezu
ausgerottet. Heute versucht man vielerorts in Mitteleuropa
den Deutschen Edelkrebs in Gewässern, in denen
ihm keine Gefahren durch amerikanische Krebsarten
und Gewässerverschmutzung drohen, wieder heimisch
zu machen.

Auch in der Rhön gibt es seit 2000 ein Projekt,
um diese Tierart, welche vor 100 Jahren noch als
„Arme-Leute-Essen" galt und heute fast verschwunden
ist, wieder anzusiedeln und vielleicht zukünftig auch als
kulinarische Köstlichkeit zu etablieren.

Mediendienst 19/2010

 

  • Rhöner Landschaftskalender 2011 wirbt für das Biosphärenreservat Rhön

 

Ein Rhöner ist zurückgekehrt...

Es hat ein weißes Fell, weiße hohe Beine, einen schwarzen schmalen Kopf ohne Hörner, und es gehört in die Rhön so wie die offenen Fernen und die basaltenen Höhen: das Rhönschaf.

Kaum vorzustellen, dass sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch mehr Schafe als Pferde, Rinder, Schweine und Ziegen zusammen auf den heimischen Weiden der Rhön getummelt haben. Seitdem hat das Rhönschaf eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Vor 40 Jahren war es fast gänzlich aus der Rhön verschwunden und galt als vom Aussterben bedroht. In jüngster Zeit konnte jedoch eine beeindruckende Renaissance des Rhönschafes eingeleitet werden. Über 3.000 Muttertiere weiden inzwischen wieder in der Rhön.

Mediendienst 18/2010

  • Wassertest der besonderen Art - Slow Food-Mitglieder verkosten Rhöner Quellwasser
  • Internationaler Workshop zur Grünlandbeweidung - Teilnehmer aus acht europäischen Ländern in der Rhön
  • Ein Zuhause für bedrohte Tierarten - Falken und Schleiereulen wohnen im Kirchturm
  • Für drei Monate in die Schule nach Südafrika - Erster Schüleraustausch mit dem Partner-Biosphärenreservat
  • Auf Entdeckungstour im Urwald Lösershag - Projekt „Checkid - Kids entdecken die Kernzone" geht zu Ende
  • Begeistert von einem atemberaubenden Land - Anna-Lena May aus Schönau kehrte nach vier Monaten aus Südafrika zurück

Erster integrierter Umweltbericht Biosphärenreservat Rhön

Im Jahr 1991 wurde die Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Damit hat die Region die Aufgabe über- nommen, sich als Modellregion für eine Nachhaltige Entwicklung zu profi lieren. 15 Jahre später ist es nun an der Zeit, über die Umweltsituation in der Rhön Bilanz zu ziehen: Ist die Region auf dem richtigen Weg? Wie hat sich die Umwelt in diesem Zeit- raum verändert? Was wurde im Umweltbereich erreicht, was gibt es noch zu tun?

Mit dem Umweltbericht Rhön leisten die Biosphärenreservatsverwaltungen und die an der Erstellung beteiligten Landesämter und Landesanstalten einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Umweltinformations- richtlinie. Diese verpfl ichtet die Regierung und Stellen der öff entlichen Verwaltung auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene zur Herausgabe und Veröff entlichung von Daten.

Mediendienst 17/2010

  • Werbung für Öko-Bienen-Region Rhön-Grabfeld - Ausstellung in der Sparkasse Bad Neustadt
  • Zweite Ausstellung zum „nachhaltigen Konsum" - bis 28. Juli im Alten Amtshaus Bad Neustadt
  • Meldungen und Termine aus dem Biosphärenreservat Rhön

Flugsport im Biosphärenreservat Rhön

Die weite, offene Mittelgebirgslandschaft der Rhön war und ist für Segel-, Drachen- und Modellflieger sowie für Paraglider ideal wegen der sich über den weiten Wiesenmatten bildenden Aufwinde. Darum ist es nicht erstaunlich, dass bereits im Jahre 1911 Darmstädter Studenten der Technischen Hochschule die besondere Eignung der freien Wiesenmatten auf der Wasserkuppe für ihren neuen Sport, den Segelflug, entdeckten. Vor allem durch die hier vollbrachten Pionierleistungen der Erforschung und Entwicklung des motorlosen Fliegens in den 1920er und 1930er Jahren erlangte der höchste Berg der Rhön Weltruf als „Geburtsstätte des Segelfluges“ und als „Berg der Flieger“.

Mediendienst 16/2010

  • Rhönsprudel-Biosphärencamp 2010 beendet - Viele neue Freundschaften geknüpft

Fledermäuse in der Rhön

In der Rhön sind 12 Arten als Überwinterungsgäste sicher nachgewiesen: Mopsfledermaus, Nordfledermaus, Breitflügelfledermaus, Wasserfledermaus, Kleine Bartfledermaus, Große Bartfledermaus, Fransenfledermaus, Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr, Zwergfledermaus, Graues Langohr und Braunes Langohr. Es ist aber bekannt, dass weitere vier Arten wie z.B. der Große Abendsegler die Rhön im Sommer aufsuchen. Für diese Fledermäuse ist die Rhön als Überwinterungsgebiet klimatisch eher ungeeignet. Große Bedeutung für den Bestand der Fledermäuse haben vor allem die Winterquartiere wie beispielsweise der Milseburgtunnel und die zahlreichen alten Felsenkeller.

Mediendienst 15/2010

 

  •  Erste digitale Mitfahrzentrale für den ländlichen Raum in Betrieb
  • Damit Ackerwildkräuter wieder eine Heimat finden
  • Auch kleine Schritte wirken dem globalen Klimawandel entgegen
  • Rhönschaf, Gelbvieh und Ziege als Thema für eine Live-Sendung
  • Hessen und Thüringer beim 8. Bundestreffen der Junior-Ranger mit dabei
  • Meldungen und Termine aus dem Biosphärenreservat Rhön

 

Forschung und Monitoring in den deutschen Biosphärenreservaten

Forschung ist der ursprüngliche Kern des Programms „Der Mensch und die Biosphäre" („Man and the Biosphere", MAB), welches 1970 von der UNESCO gegründet wurde mit dem Ziel, die komplexen Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt länderübergreifend und interdisziplinär zu erforschen.

Als Modellgebiete für diesen damals wie heute sehr anspruchsvollen Ansatz angewandter Forschung wurde 1974 das weltweite Netz der Biosphärenreservate initiiert und Gebiete ausgewiesen, die neben dem Schutz von Lebensräumen und der umweltverträglichen Nutzung der Naturgüter auch als Orte für die Durchführung dieser Forschung dienen sollen.

Mediendienst 14/2010

  • Fünf Tage lang Abenteuer im Biosphärenreservat Rhön erleben - RhönSprudel-Biosphärencamp 2010 in Poppenhausen Rodholz eröffnet

Frauenpower in der Rhön

In der Rhön haben sich Frauen von landwirtschaftlichen und gastronomischen Betrieben zum „Verein Rhöner Durchblick“ zusammengeschlossen.

Ziel dieses Zusammenschlusses ist ein erfolgreiches Miteinander bei der Regionalvermarktung hochwertiger Produkte aus heimischer Erzeugung in eigenen Hofläden.

Angefangen hat das Ganze im Jahre 1995 mit einem Förderprojekt des Landes Hessen zur Verbesserung der Situation der Frauen im ländlichen Raum. Der Titel des Pilotprojektes: „Landtourismus im Biosphärenreservat Rhön – eine Chance für Frauen in einer strukturschwachen Region“.

Mediendienst 13/2010

 

  • Mit der Seilbahn auf die Wasserkuppe?
  • „Langer Tag der Natur" mit besonderem Arbeitseinsatz
  • Energieeinsparung im Bereich Gastronomie - aber wie?
  • Auch beim 5. Rhöner Wurstmarkt ist Qualität das oberste Gebot
  • Schmetterling als Namenspate für einen neuen Wanderweg
  • Mit Sensen und Motorsensen im Einsatz gegen die Lupine
  • Sprayer-Aktion am Bauwagen der Junior-Ranger im Ulstertal
  • Meldungen und Termine aus dem Biosphärenreservat

 

Freiwillige in Parks

Der größte Wert der Nationalen Naturlandschaften sind – neben ihren Natur und Kulturschätzen – Menschen, die sich für sie begeistern; Menschen, die sich mit Freude für sie einsetzen und die in ihrem Engagement persönliche Erfüllung finden. Um diesen Wert dauerhaft zu erhalten, zu pflegen und wachsen zu lassen, ist ein professioneller Rahmen notwendig. Den Rahmen bietet das Freiwilligenprogramm der Nationalen Naturlandschaften „Freiwillige in Parks“.

Mediendienst 12/2010

Rhönsprudel-Frühlingsfest demonstrierte Verbundenheit des Unternehmens zur Region

Biosphärenreservat wurde rundum erlebbar

EBERSBURG-WEYHERS. Rund 8 000 Besucher aus der gesamten Rhön konnte der Mineralbrunnen Rhönsprudel zu seinem Frühlingsfest begrüßen. Die Resonanz der Gäste zeigte, dass die Geschäftsführung des Unternehmens mit der Auswahl des Programms genau richtig gelegen hatte. Das Rhönsprudel-Frühlingsfest war nämlich weit mehr als Essen, Trinken und Musik: Vielmehr ließ es das Biosphärenreservat Rhön und die gesamte Region mit ihren Besonderheiten lebendig werden.

 

Aktuelle Termine

04.09.2010 - ganztägig (bis 05.09.2010)

2-tägiges Lamatrekking mit RhönLamas

Besonderes