Auf seiner Visitation im Landkreis Fulda besuchte Professor Dr. Martin Hein auch die Wasserkuppe und das Biosphärenreservat. Torsten Raab, Leiter der Verwaltungsstelle und Martin Kremer, Geschäftsführer des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön freuten sich über die hochrangige Delegation evangelischer Kirchenvertreter, zu denen auch Dekan Bengt Seberg, Propst Bernd Böttner, der Vorsitzende der Kreissynode Hermann Brück, Pfarrer Wolfgang Echtermeyer, der Landwirt Peter Hallier sowie der Kirchenkreisvorstand Adalbert Fischer zählten.
Das Fachforum Demografischer Wandel im Verein Natur- und Lebensraum Rhön beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit dem Projekt „Qualifizierungsoffensive Landkreis Fulda“. Dipl.-Ingenieur Harald Hahner stellte das Projekt vor, dass vom Hessischen Wirtschaftsministerium maßgeblich finanziert wird. Im Fokus des Projektes stehen die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region.
GERSFELD. Der Verein Natur und Lebensraum Rhön e. V., das Regionalforum Fulda-Südwest und die Kreishandwerkerschaft Fulda veranstalten erstmals gemeinsam einen „Handwerkersommer 2013“. In über 100 Handwerksbetrieben des Landkreises Fulda können Schülerinnen und Schüler ein Ferienpraktikum zur Berufsorientierung machen. Das Angebot der Praktika erstreckt sich über die hessischen Sommerferien.
Großen Anklang fand die Besichtigung einer Modell-Biogasanlage, die dem aktuellen Trend für diese Form der Energiegewinnung entspricht. Hierzu hatte das Biosphärenreservat Rhön nach Hilders-Dietges eingeladen. Der landwirtschaftliche Biobetrieb Schiebelhut betreibt hier eine Biogasanlage, die im Wesentlichen auf Basis von Festmist und Grünschnitt des eigenen Hofes betrieben wird. Anlagen dieser Art mit einer elektrischen Leistung von maximal 75 kW werden im Sprachgebrauch auch als Hofanlagen bezeichnet. Der Begriff entstand, weil sie in der Regel mit den Substraten des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes arbeiten.
Den "Ehrensache Natur"-Förderpreis 2013 erhalten zwölf Projekte aus den Nationalen
Naturlandschaften – den Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks in Deutschland.
Sie unterstützen freiwilliges Engagement zum Schutz der biologischen Vielfalt auf vorbildliche
Weise.
Die Förderpreis-Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Nationalen
Naturlandschaften, des Bundesumweltministeriums, der Natur- und Umweltschutzakademie
NRW und EUROPARC Deutschland e.V., zeigte sich von den Bewerbungen sehr beeindruckt.
Sie würdigte den Einsatz für wertvolle Biotope und seltene Arten ebenso wie kreative
Maßnahmen zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements und den Auf- und Ausbau von
zielführenden regionalen Partnerschaften. Zu den Gewinnern zählen folgende Projekte: (siehe PDF)
Grünland am Simmelsberg
Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön hat auf seiner letzten Vorstandssitzung ein „Positionspapier Grünland“ verabschiedet, welches an Umweltministerin Lucia Puttrich übersandt wurde. In einem mehrmonatigen Diskussionsprozess wurden Zahlen und Fakten zusammengetragen, die belegen, dass die naturschutzfachliche Wertigkeit des Berggrünlandes in der Rhön bedroht ist. Ursächlich hierfür sind in vielen Bereichen der Rhön intensivere landwirtschaftliche Nutzungen, aber auch Stickstoffeinträge durch die Luft und der Klimawandel sorgen für Veränderungen.
Fünf Jahre lang war man ihr auf der Spur. Einer Jägerin, die selbst kaum Spuren hinterlässt – die Wildkatze. Nun fand das Projekt „Die Wildkatze in der Rhön - Auf leisen Pfoten in eine sichere Zukunft“ bei einer Wildkatzengala im Staatsbad Bad Brückenau seinen Abschluss
DIPPERZ. Unter der Leitung von Dr. Winfried Kösters, Bertelsmann Stiftung veranstaltete der Verein Natur- und Lebensraum Rhön am 23.02.2013 einen ganztägigen Workshop „Auswirkungen des Demographischen Wandels und die richtigen Instrumentarien für die Rhön“.
Besprachen am „Tag des Wassers“ konkrete Vorhaben zur gemeinsamen Quellenrenaturierung im Biosphärenreservat Rhön: Stefan Zaenker vom Hessischen Landesverband für Höhlen- und Karstforschung (rechts) und der Hauptnaturschutzwart des Rhönklub e.V., Matthias Marbach. Foto: Carsten Kallenbach
RHÖN. Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Rhönklub am „Tag des Wassers“ am Rande einer Tagung mit den Rhöner Quellen und der eventuellen Mithilfe an ihrer Renaturierung beschäftigt. In diesem Jahr werden die Mitglieder der Zweigvereine das Projekt des Biosphärenreservats Rhön aktiv unterstützen, kündigte nun der Hauptnaturschutzwart des Rhönklub e.V., Matthias Marbach, an.
RHÖN. Auf Einladung des Biosphärenreservates referierte die Tierärztin Dr. Anita Idel zum Thema „Die Kuh als Klima-Killer?“ Seit vielen Jahren recherchiert die streitbare Tierärztin und Lehrbeauftragte der Universität Kassel über Zusammenhänge zwischen Grasland und großen Weidegängern.
25.05.2013 - 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
25.05.2013 - 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
26.05.2013 - 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
26.05.2013 14.00 bis
31.05.2013 14.00 bis 17:00 Uhr