Presse- und Infomaterial zum Download

Im Laufe der Jahre haben wir viele Dutzend kurze und längere Broschüren herausgebracht. Das Spektrum der behandelten Themen ist außerordentlich breit. In unseren Verwaltungsstellen und Infozentren liegen diese Publikationen selbstverständlich auch gedruckt bereit. Über unseren PDF-Katalog stehen alle Print-Produkte als Downloads zur Verfügung.

Landschaften, Tiere und Pflanzen der Rhön sind auch exzellente Fotomotive. Einige besonders schöne und aussagekräftige Aufnahmen bieten wir als Poster an.

Unter dem „Rundblick Rhön“ vormals "Mediendienst Rhön" blicken wir einmal pro Monat auf den Vormonat zurück. Der elektronische Newsletter erscheint jeweils um den 8. des Monats. Er geht an einen großen Verteiler von Partnern und Freunden des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Interessierte Institutionen und Einzelpersonen können sich kostenlos in den Verteiler aufnehmen lassen. Die enthaltenen Artikel und Fotos stehen den Medien zur Übernahme zur Verfügung. Die vorausgegangenen Folgen sind über unser Archiv zugänglich.

Zum Filtern der einzelnen Kategorien klicken Sie einfach auf die entsprechenden grünen Buttons:

Rundblick Rhön Oktober 2014

  • Gemeinde Bastheim v.d. Rhön
    Weil wir die 22 neuen Kommunen in Bayern herzlich willkommen heißen
  • Umweltverträgliche Leuchten für den Sternenpark:
    Treffen mit den Licht - Experten
    Warum Licht auch Dunkelheit braucht
  • Von der Rhön lernen:
    Delegation aus Indonesien zu Gast im Landkreis Fulda
    Wieso uns die Regenwälder interessieren

Deutscher Edelkrebs

Der Deutsche Edelkrebs (Astacus astacus) oder auch Europäischer Flusskrebs genannt, war früher in fast allen Bächen, Flüssen und Seen Europas verbreitet. Die „Ritter unserer Fließgewässer" wurden jedoch durch Gewässerverunreinigungen, Gewässerausbau und
durch eingesetzte amerikanische Krebsarten nahezu ausgerottet. Heute versucht man vielerorts in Mitteleuropa den Deutschen Edelkrebs in Gewässern, in denen ihm keine Gefahren durch amerikanische Krebsarten und Gewässerverschmutzung drohen, wieder heimisch zu machen.

Rundblick Rhön September 2014

  • Geheilt entlassen: Seltene Sumpfohreule gerettet

  • Märchenhaft: Naturerlebniscamp in der Hochrhön

  • „Ein gemeinsames Ziel“:
    Interview mit Rana Kaviani, Biologin aus dem Iran

  • Den Sinkflug verhindern: Start für ein großes Rotmilan-Projekt

  • Thüringisches Rhön
    Gymnasium: Zum 19. Mal „Umweltschule in Europa“

Ein Rhöner ist zurückgekehrt...

Es hat ein weißes Fell, weiße hohe Beine, einen schwarzen schmalen Kopf ohne Hörner, und es gehört in die Rhön so wie die offenen Fernen und die basaltenen Höhen: das Rhönschaf.
Kaum vorzustellen, dass sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch mehr Schafe als Pferde, Rinder, Schweine und Ziegen zusammen auf den heimischen Weiden der Rhön getummelt haben. Seitdem hat das Rhönschaf eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Vor 40 Jahren war es fast gänzlich aus der Rhön verschwunden und galt als vom Aussterben bedroht. In jüngster Zeit konnte jedoch eine beeindruckende Renaissance des Rhönschafes eingeleitet werden. Über 3.000 Muttertiere weiden inzwischen wieder in der Rhön.

Rundblick Rhön August 2014

  • Impulse für die Artenvielfalt: Der bayerische Umweltminister im Biber-Revier
  • „Ein besonderer Tag“: Anerkennung des Sternenparks im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
  • Raum für die Natur: Vorbereitungen in der neuen Kernzone am Heidelstein
  • Vorausschauende Planung:
    Verein Natur- und Lebensraum Rhön legt ein regionales Entwicklungskonzept vor

Erster integrierter Umweltbericht Biosphärenreservat Rhön

Im Jahr 1991 wurde die Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Damit hat die Region die Aufgabe übernommen, sich als Modellregion für eine Nachhaltige Entwicklung zu profilieren. 15 Jahre später ist es nun an der Zeit, über die Umweltsituation in der Rhön Bilanz zu ziehen: Ist die Region auf dem richtigen Weg? Wie hat sich die Umwelt in diesem Zeitraum verändert? Was wurde im Umweltbereich erreicht, was gibt es noch zu tun?

Mit dem Umweltbericht Rhön leisten die Biosphärenreservatsverwaltungen und die an der Erstellung beteiligten Landesämter und Landesanstalten einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Umweltinformationsrichtlinie.

Rundblick Rhön Juli 2014

  • Kinder als „Schäfer“: Naturerlebnisse besonderer Art in Silges
  • Rhöner Impressionen: Neue Fotoausstellung auf der Wasserkuppe
  • Von deutschen Erfahrungen lernen: Gruppe aus Nordkorea in der thüringischen Rhön
  • Minister Jürgen Reinholz als Grillspezialist: Würdigung von Thüringens „Nationalen Naturlandschaften“
  • Heimatforschung: Historische Kulturlandschaft in Burkardroth



Flugsport im Biosphärenreservat Rhön

Die weite, offene Mittelgebirgslandschaft der Rhön war und ist für Segel-, Drachen- und Modellflieger sowie für Paraglider ideal wegen der sich über den weiten Wiesenmatten bildenden Aufwinde. Darum ist es nicht erstaunlich, dass bereits im Jahre 1911 Darmstädter Studenten der Technischen Hochschule die besondere Eignung der freien Wiesenmatten auf der Wasserkuppe für ihren neuen Sport, den Segelflug, entdeckten. Vor allem durch die hier vollbrachten Pionierleistungen der Erforschung und Entwicklung des motorlosen Fliegens in den 1920er und 1930er Jahren erlangte der höchste Berg der Rhön Weltruf als „Geburtsstätte des Segelfluges“ und als „Berg der Flieger“.

Rundblick Rhön Juni 2014

  • Erfolgreiche Evaluierung: UNESCO - Status für weitere 10 Jahre gesichert
  • Die Rhön als Paradies der Forscher:
    Tag der Kernzonenforschung am Dreienberg
  • „Lucia“ als Botschafterin auf dem Hessentag: Reger Andrang am Stand des Biosphärenreservats Rhön

Fledermäuse in der Rhön

In der Rhön sind 12 Arten als Überwinterungsgäste sicher nachgewiesen: Mopsfledermaus, Nordfledermaus, Breitflügelfledermaus, Wasserfledermaus, Kleine Bartfledermaus, Große Bartfledermaus, Fransenfledermaus, Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr, Zwergfledermaus, Graues Langohr und Braunes Langohr. Es ist aber bekannt, dass weitere vier Arten wie z.B. der Große Abendsegler die Rhön im Sommer aufsuchen. Für diese Fledermäuse ist die Rhön als Überwinterungsgebiet klimatisch eher ungeeignet. Große Bedeutung für den Bestand der Fledermäuse haben vor allem die Winterquartiere wie beispielsweise der Milseburgtunnel und die zahlreichen alten Felsenkeller.

Mediendienst 05/2014

  • Lupine erobert im Biosphärenreservat Rhön immer mehr Lebensraum
  • Reifelager für Rhöner Käse eingeweiht

Forschung und Monitoring in den deutschen Biosphärenreservaten

Forschung ist der ursprüngliche Kern des Programms „Der Mensch und die Biosphäre" (MAB), welches 1970 von der UNESCO gegründet wurde mit dem Ziel, die komplexen Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt länderübergreifend und interdisziplinär zu erforschen.

Als Modellgebiete für diesen damals wie heute sehr anspruchsvollen Ansatz angewandter Forschung wurde 1974 das weltweite Netz der Biosphärenreservate initiiert und Gebiete ausgewiesen, die neben dem Schutz von Lebensräumen und der umweltverträglichen Nutzung der Naturgüter auch als Orte für die Durchführung dieser Forschung dienen sollen.

Mediendienst 04/2014

  • Ausstellung widmet sich alten und gefährdeten Haustierrassen
  • Junior-Ranger errichten Krötenzaun
  • Sicherer Wohnraum für den Schwarzstorch
  • Mit langjährigen Partnern für 2014 viel geplant
  • Zwei Tage lang Elektromobilität zum Anfassen
  • Beim Wandern die biologische Vielfalt erleben

Freiwillige in Parks

Der größte Wert der Nationalen Naturlandschaften sind – neben ihren Natur und Kulturschätzen – Menschen, die sich für sie begeistern; Menschen, die sich mit Freude für sie einsetzen und die in ihrem Engagement persönliche Erfüllung finden. Um diesen Wert dauerhaft zu erhalten, zu pflegen und wachsen zu lassen, ist ein professioneller Rahmen notwendig. Den Rahmen bietet das Freiwilligenprogramm der Nationalen Naturlandschaften „Freiwillige in Parks“.

Mediendienst 03/2014

  • Ausstellung „Der Kreuzberg in der Rhön – gelebter Glaube“ im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe eröffnet
  • 250 Veranstaltungen rund um das Biosphärenreservat Rhön – Jahresprogramm 2014 für die hessische Rhön vorgestellt
  • Hessischer Teil des Biosphärenreservats Rhön strebt Partnerschaft mit Österreich an
  • Historische Kulturlandschaftselemente in der Marktgemeinde Geroda erfasst

Mediendienst 02/2014

  • 209 Veranstaltungen werben für die Vielfalt im Biosphärenreservat Rhön – Jahresprogramm 2014 für Umweltbildung und Umweltinformation vorgestellt

Grünlandprojekt Biosphärenreservat Rhön

Natur und Landschaft der Rhön sollen - trotz geringer werdender staatlicher Fördermittel - in hoher Qualität erhalten und weiterentwickelt werden. Das Grünlandprojekt soll Landwirten ermöglichen naturfördernd und dennoch (oder gerade deshalb) wirtschaftlicher zu arbeiten. Darüber wird eine langfristige Sicherung der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft angestrebt. Ökologisch intakte Natur soll auch als wichtige Grundlage des Tourismus nachhaltig gefördert werden, denn der naturbezogene Fremdenverkehr ist eine dauerhafte Einkommensquelle der Rhöner. Daher soll über Flächennutzung auch der einmalige Landschaftscharakter des "Landes der offenen Fernen" erhalten bleiben. Erreicht werden diese Ziele durch großflächige extensive Beweidung.

Mediendienst 01/2014

  • Aktionsplan für bessere Lebensgrundlagen der Wildkatze vorgestellt
  • Auszeichnung als „Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung“
  • Kernzonenforschung: Wo der Wald vermessen wird
  • Land soll konkret bei Sicherung des Berggrünlands helfen
  • Neue Stromtrassen könnten die Rhön zerschneiden
  • Außenbeleuchtung ja – aber wie ist sie vernünftig?
  • Evaluierungsbericht liegt als Broschüre vor

Herkulesstaude - gefährliche Schönheit am Wegesrand

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, stammt aus dem Kaukasus. Im 19. Jahrhundert wurde das Riesen-Doldengewächs als botanische Attraktion in die heimischen Gärten und Parkanlagen eingeführt und verwilderte von dort aus. Wegen ihres Blütenreichtums wurde sie durch Imker ausgesät. Auch Jäger brachten sie als Deckungspflanze für das Wild aus.

Die Herkulesstaude ist ein sogenannter Neophyt. Dies sind Pflanzen, die ursprünglich nicht in Europa vorkamen und erst durch den Menschen zu uns gelangt sind. Durch ihre aggressive Ausbreitung stellt diese gebietsfremde Art zunehmend ein Problem für die Erhaltung der Artenvielfalt, auch im Biosphärenreservat Rhön, dar.

Mediendienst 17/2013

  • Es gibt wieder mehr Schwarzstörche in der Rhön als angenommen
  • „Haus am Roten Moor“ soll erlebnis- und umweltorientierte Besuchereinrichtung werden
  • 2013 wurden so viele Wildkatzen wie in den letzten drei Jahren zusammen nachgewiesen
  • Auch 2014 wieder Umweltpraktikum der Commerzbank im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
  • Nationale Naturlandschaften Thüringens reisen durchs Land

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