Bachelorarbeit Marie Witzel

Eine Bachelorarbeit zum Thema Sternenpark – ist das wichtig? Ist das interessant? Ist es notwendig? Ja - auf jeden Fall.
Maria Witzel hat in Ihrer Bachelorarbeit das Thema Sternenpark – Tourismus – und Management umrissen. Sie zeigt auf, welche Potentiale ein Sternenpark zu bieten hat - auf Touristischer Schiene, in gesundheitlicher Hinsicht für Mensch und Tier und was man tun kann, um das Denken der Menschen zu verändern, die in so einem Gebiet mit Alleinstellungsmerkmal wohnen – denn noch gibt es in Deutschland nur zwei anerkannte Sternenparke.

Die Mehrheit der Sternenparks verteilt sich auf Europa (34 von weltweit 118 Sternenparks) und Nordamerika (86 von 118 Sternenparks) (vgl.Seite 11 3.2 Globale Verteilung und touristische Ausrichtung von Sternenparks).


In der Arbeit wird versucht, einen Ansatz zu finden astronomische Erlebnisangebote zu entwickeln – Lichtverschmutzung in Theorie und Praxis zu verringern – Handlungsansätze erläutert und das Wort „Destination“  in vielen Aspekten angesprochen. „Destination“ heißt übersetzt „Ziel“ – und ein Ziel ist ein wichtiger Baustein um vorwärtszukommen. Nicht nur darüber zu reden, sondern zu handeln.

„…Astrotourismus stellt eine neue Facette des Naturtourismus dar und ergänzt dieses um den Aspekt der Nacht. Die Astrophysik bietet durch stetig neue Erkenntnisse einen scheinbar unerschöpflichen Informationsfluss über das Universum, der dem Interesse von Naturtouristen an ihrer natürlichen Umgebung nachkommt. Die Attraktivitätsfaktoren Umweltbildung, Ästhetik der Natur und Entspannung bilden eine Schnittmenge der beiden Segmente, wodurch die Interessenpotenziale im Naturtourismus relevant für das aufsteigende Segment des Astrotourismus sind.
Im Allgemeinen ist das Naturbewusstsein der deutschen Bevölkerung sehr hoch und so halten sie sich auch gerne in ihrer Freizeit und im Urlaub in der Natur auf: 94% der Befragten sagen, dass die Natur zu einem guten Leben dazu gehört, 92% schätzen die Vielfalt der Natur und 92% sehen in der Natur eine Bedeutung für Gesundheit und Erholung. Diese Erkenntnisse stellen eine positive Ausgangslage für die Entwicklung des Teilsektors Astrotourismus dar. Hier stellt sich die Frage, welcher Mehrwert mit der Entwicklung eines touristischen Angebotes im Sternenpark zum einen für die Region und zum anderen für die Nachfrager, sprich den Astrotouristen, geschaffen werden kann.“ (Bachlorarbeit M.Witzel S.13)

Zu Wort kommen bei dieser Arbeit Thorn Plöger. Geschäftsführer der Rhön GmbH, Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement , Jürgen H. Krenzer. Gastronom und Unternehmensführer im Hotel „Krenzers Rhön“ ,Klaus-Dieter Vogler. Bürgermeister der Gemeinde Dipperz , Jürgen Metz. Wirtschaftsförderer Landkreis Bad Kissingen und Vorstand der Arbeitsgemeinschaft ARGE, Michael Geier. Dienststellenleiter und Regierungsdirektor der Biosphärenreservats-Verwaltung Rhön, Dr. Andreas Hänel, Astronom und Physiker, Sprecher der IDA Deutschland, Leiter der Fachgruppe „Dark Sky“ der Vereinigung der Sternfreunde e.V. und Berater des Naturpark Westhavelland.

Es geht aber auch um Unzulänglichkeiten, um Kirchturmdenken und Engstirnigkeit im Zielgebiet Rhön. Sie schlägt Handlungsempfehlungen vor -
Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um genannte Hemmnisse zu überwinden und das touristische Potenzial, welches der Sternenpark bietet, auszuschöpfen?

Wir sind gespannt, was sich tut!

 

Wer interessiert ist an der Bachlorarbeit, kann sie in der nebenstehenden PDF lesen.

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Christian Krause - Kreuzberg bei Vollmond 2015

Wanderparkplatz Rotes Moor Foto: Tobias Hofmann

Foto: Jens Müller Embryonebel

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