Apfelsaft aus eigener Kraft


Apfelsaft aus eigener Kraft

Worum gehts?

Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren Streuobstgärten wichtig, um die Menschen übers Jahr mit Vitaminen zu versorgen. Die Kinder lernen Streuobstwiesen aber auch als landschaftliches Element und in ihrer Bedeutung für die ökologische Vielfalt kennen. Bei der Apfelverkostung entdecken sie mit ihrem Geschmackssinn, wie unterschiedlich ein Apfel schmecken kann. Durch Anpacken erfahren sie, wie viel Kraft nötig ist, um Apfelsaft aus Äpfeln zu pressen.

Schulkinder erfahren noch die Bedeutung der Bienen für die menschliche Ernährung.

 

Wer machts?

Dies ist ein Angebot, das sowohl für Kindergärten als auch für Grundschulen geeignet ist.

 

Wie wird’s gemacht?

Im fragend entwickelnden Gespräch wird anfänglich das Vorwissen der Kinder abgefragt, und ob es Ideen zur Vorgehensweise gibt. Dann wird das eingesetzte (Werkzeug, Schneidmesser, Obstbrecher und Obstkelter) vorgestellt und eine Sicherheitseinweisung gemacht. Nun wird evtl. noch nicht geerntetes Obst auf dem Gelände der besuchten Einrichtung geerntet. Das Obst wird gewaschen und grob mit Messer und Schneidbrett zerkleinert. Die Kinder verarbeiten das so vorbereiteten Äpfel mit dem Obstbrecher zu Maische und pressen diese schließlich in der Kelter aus. Alle benötigten Werkzeuge sind speziell für die Arbeit mit Kindern umgerüstet und werden vom Umweltbildungsteam mitgebracht.

Schulkinder lernen im Klassenraum darüber hinaus etwas über die Obstblüte und die Lebensweise der Honigbiene.

Je Kind benötigen wir etwa 2 kg Obst und eine gespülte Wasserflasche. Es sollte ein (möglichst überdachter) Arbeitsbereich im Freien gegeben sein, sowie ein Wasseranschluss für einen Gartenschlauch. Außerdem benötigen wir 2 – 3 kleine Arbeitstische.

 

Und was geht mich das an?

Alle Kinder lieben leckeren Apfelsaft. Durch das eigene Herstellen desselben erreicht man ihr Interesse für den Erhalt von Streuobstwiesen und deren Wert für den Erhalt unserer Kulturlandschaft und der Artenvielfalt.

 

Wo? Wie lang? Was sind die Kosten?

Wir kommen mit unserem Umweltbildungsteam direkt an Ihre Einrichtung im bayerischen Teil des Biosphärenreservates Rhön. Die Dauer ist von ca. 9 – 12:30 Uhr, es kostet 1 € je Schüler. Je Vormittag arbeiten wir mit einer Gruppe oder Schulklasse.

 

Weitere Infos:

Naturpark und Biosphärenreservat Bayer. Rhön e.V.,

Biosphärenzentrum „Haus der Langen Rhön“, Oberelsbach, Tel: 09774 - 910 260, info@nbr-rhoen.de

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Schwere Vorarbeit am Obstbrecher, Foto: S. Urban

Gemeinsam wird die Maische ausgepresst, Foto: S. Urban

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