InhaltA EinführungB Akteure & NutzungenC UmweltthemenD DatenverfügbarkeitE In KürzeLesehilfe

C5 Gewässerqualität

Die Hohe Rhön scheidet das Wasser der Einzugsgebiete von Rhein und Weser. Ulster, Fulda, Haune, Felda und Herpf entwässern die Rhön in Richtung Weser. Die Streu, Brend und Sinn sind Teil des Rhein-Main-Systems. Besonders die zahlreichen Quellbäche und Bachoberläufe wie auch Teile der Mittelläufe der Flüsse im Biosphärenreservat haben eine relativ große Naturnähe und Strukturvielfalt. Diese vergleichsweise positive Ausgangssituation ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Flüsse und Bäche ihre Aufgaben im Naturhaushalt übernehmen können. Dazu gehört z. B. die Funktion als Lebensraum und Ausbreitungsweg für Tiere und Pflanzen. Ebenso sind sie, in Verbindung mit den uferbegleitenden Gehölzsäumen, als Gliederungselemente im Landschaftsgefüge und in ästhetischer Hinsicht von hoher Bedeutung.
Foto C5 01
Foto: K.F. Abe (thüringische Biosphärenreservatsverwaltung)
Die Rhöngewässer weisen überwiegend eine gute biologische und chemische Gewässergüte auf. Die Versauerungstendenzen einzelner Gewässer sind auf natürliche Ursachen zurückzuführen.
Die Gewässerstruktur ist insgesamt günstiger als im bundesdeutschen Durchschnitt. 50 % der Rhöngewässer erreichen die mindestens angestrebte Strukturklasse 3 aber nicht. Hier besteht erheblicher Verbesserungsbedarf.
Für viele Gewässer war nach der Bestandsaufnahme in 2004 noch unklar, ob die Ziele der WRRL erreicht werden können.
     Seitenanfang ↑         Weiterlesen →

Projektbeteiligte

Impressum            Kapitel als PDF-Dokument