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C4 Waldzustand

Der Gesundheitszustand des Walds ist von besonderer Bedeutung für den Naturhaushalt und die Forstwirtschaft. Um die forstlichen Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften und sicherzustellen, dass der Wald seine Wohlfahrtfunktionen erfüllen kann, sind die Bäume gesund zu erhalten. Das bedeutet, dass Schäden auf Grund von Schadstoffeinträgen, Klimaänderungen oder anderen Störungen weitestgehend möglich vermieden oder wenigstens verhindert werden sollen. Die forstliche Umweltkontrolle stellt das erforderliche Instrumentarium für Monitoring und Forschung zur Verfügung.
Foto C4 01
Foto: Arthur Bauer
Aufgrund der mangelnden Auswertungsmöglichkeit sind keine spezifischen Bewertungen für das Biosphärenreservat möglich.

Hintergrund

Der Kronenzustand der Bäume ist ein bewährter Weiser für den Gesundheitszustand des Walds.
 
Zuwachs:
Querverweis auf Kap. B4.2 Kap. B4.2
Veränderungen des Waldzustandes haben i.d.R. komplexe Ursachen.
Witterung, Schadstoff-
einträge und Schäden durch Insekten und Pilze sind wesentliche Einflussfaktoren.
Gesamtstickstoff- und Gesamtsäureeinträge, kritische Eintragsraten:
Querverweis auf Kap. C1.2 Kap. C1.2
 
Ozonkonzentration:
Querverweis auf Kap. C11.1 Kap. C11.1
Klimaveränderungen und Wald:
Querverweis auf Kap. C10.2 Kap. C10.2
große Schadholzmengen durch Borkenkäferbefall der Fichte:
Querverweis auf Kap. B4.2 Kap. B4.2
 
Borkenkäferfraß an einer Fichte
Foto C4 02
Foto: TLWJF

uferbegleitende Gehölze:
Querverweis auf Kap. C5.2 Kap. C5.2

Datenlage und Informationen

Datenhalter:
Landesforstverwaltungen und BMELV
Datenquelle:
Waldzustandserhebung
räumlich: 51 Aufnahmepunkte
zeitlich: 1997
Datenlücken:
nur ein Auswertungsjahr möglich
 
Foto C4 03
Foto: TLWJF

Situation und Entwicklung, Bewertung

Kronenzustand im Biosphärenreservat schlechter als im bayerischen Durchschnitt, aber besser als im hessischen und thüringischen Durchschnitt
Geschädigte Eiche
Foto C4 04
Foto: TLWJF

Aktivitäten und Handlungsbedarf

Waldumbau:
Querverweis auf Kap. B4.1 Kap. B4.1
Umweltmonitoring im Wald ist unverzichtbar, um die anstehenden Zukunftsaufgaben (z. B. Klimawandel) zu lösen und damit auch den ländlichen Raum zu stärken.
 
Klimawandel und Forstwirtschaft:
Querverweis auf Kap. C10.2 Kap. C10.2

Im Überblick

in 1997 Anteil gesunder Bäume 33%, Anteil stark geschädigter Bäume 25%
Differenziertes forstliches Umweltmonitoring muss fortgeführt werden.
[i] Daten für Deutschland: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft 2003: Bericht über den Zustand des Waldes 2003 – Ergebnisse des forstlichen Umweltmonitorings. Bonn
Daten für die Länder: Waldzustandsberichte der Länder.
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