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C3 Strukturelle Veränderung von Böden sowie landschaftsangepasste Siedlungs- und Infrastruktur

Der Boden ist ein Naturkörper. Die Art des Ausgangsgesteins, das Klima, die Geländeform, die Prozesse der Bodenbildung und das Ausmaß, in dem der Mensch auf die Böden einwirkt, bestimmen, welche Böden wir wo vorfinden und in welchem Erhaltungszustand sie sich befinden. Sowohl die ertragreichen als auch die aufgrund einer geringeren Bodenfruchtbarkeit weniger hoch bewerteten Böden haben wichtige Funktionen im Naturhaushalt zu erfüllen. Der Boden ist eine begrenzte, nicht vermehrbare Ressource. Umso wichtiger ist es, durch sorgsamen Umgang mit dem Boden dessen Nutzungsmöglichkeiten dauerhaft zu erhalten. Auch wenn das Ausmaß von Bodenverbrauch und Bodenerosion im Vergleich zur Gesamtfläche meist nur einen geringen Teil der Bodenfläche zu betreffen scheint, bedeutet dies dennoch einen nicht auszugleichenden Verlust für nachfolgende Generationen.
Foto C3 01
Foto: http://www.jenni.ch/picture/AktuellesBild/Baustelle4.jpg
In der Rhön gibt es Hinweise auf Risikobereiche für Bodenerosion und auf Schwierigkeiten bei der Vermeidung von Bodenverdichtung. Die aktuelle Gefährdung der Böden durch Erosion und Schadverdichtung lässt sich jedoch nur auf der Grundlage betriebsbezogener Analysen einschätzen.
In der Rhön nimmt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche trotz Bevölkerungsrückgang weiterhin deutlich zu und liegt über dem jeweiligen Landesdurchschnitt. Bemühungen zum sparsamen und schonenden Umgang mit dem Boden müssen intensiviert werden.
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