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C2.3 Problemstoffe im Grundwasser

Hintergrund

strenge Grenzwerte der Trinkwasserverordnung
Atrazin bis Anfang der 1990er Jahre in landwirtschaftlich dominierten Gebieten weit verbreitet
keine vollständige Überwachung aller Substanzen möglich

Datenlage und Informationen

Datenhalter:
BY: LfU
TH: TLUG
Datenquelle:
Grundwasserbeschaf-
fenheitsmessnetze
räumlich: 7 Landesmessstellen + 1 außerhalb des Biosphärenreservats, 4 Trinkwasserbrunnen im bayerischen Teil
zeitlich: 1990-2004
Datenlücken:
keine Daten für den hessischen Teil

Situation und Entwicklung, Bewertung

Belastungen des Grundwassers mit Schwermetallen

Gefährdung des Grundwassers durch Schwermetalle nicht ersichtlich

Belastungen des Grundwassers mit Atrazin

Überschreitung des Nitratgrenzwerte an der Messstelle Oberwaldbehrungen
Querverweis auf Kap. C1.5, Abb. 60 Kap. C1.5, Abb. 60
 
an der Messstelle Oberwaldbehrungen seit 1985 auffallend hohe Atrazingehalte, die nur sehr langsam abnehmen

Aktivitäten und Handlungsbedarf

kontinuierliche Überwachung inkl. Monitoring neu eingesetzter Wirkstoffe für Vorsorge erforderlich

Im Überblick

Grundwasserbe-
lastungen mit Pflanzenschutzmitteln oder anderen Problemstoffen sind im Biosphärenreservat die Ausnahme.
Intakte Böden, Vorbeugung und gezielte Beobachtung sind unverzichtbar zur Vermeidung von Belastungen.
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Projektbeteiligte

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