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C11 Luftqualität

In den vergangenen 30 Jahren wurden in Deutschland auf dem Gebiet der Luftreinhaltung beachtliche Erfolge erzielt. Aufgrund gesetzlicher Maßnahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und seiner Durchführungsbestimmungen wie z. B. der Verordnung über Großfeuerungsanlagen konnten die industriellen Emissionen erheblich reduziert werden. Heute ist der motorisierte Straßenverkehr mit Abstand die bedeutendste Quelle der Luftverunreinigung. Die problematischen Schadstoffkomponenten sind die Stickstoffoxide und der Feinstaub im städtischen Raum und das Ozon in ländlichen Gebieten.
Das Biosphärenreservat Rhön ist – sieht man vom Verkehr ab – ein Gebiet abseits größerer Emittenten. Bezüglich der Schadstoffkomponenten NO2, SO2 und Feinstaub zeichnet sich die Rhön deshalb auch durch eine gute Luftqualität aus. Dennoch ist die Rhön nicht frei von Luftschadstoffen. Die weite Verfrachtung von Schadstoffen und die spezifischen Bildungsprozesse von Ozon führen dazu, dass hier Belastungen entstehen können, welche die menschliche Gesundheit und die Vegetation beeinträchtigen.
Foto C11 01
Foto: H.G. Oed©, UBA-Bilddatenban)
Die Rhön gehört als ländlicher Raum zu den stark durch Ozon belasteten Gebieten. Die Station Wasserkuppe gehört deutschlandweit zu den Spitzenreitern beim Überschreiten der Informationsschwelle. Ob die für 2010 von der EU gesetzten Zielwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation erreicht werden können, ist fraglich.
Für die Luftschadstoffe NO2, SO2 und Feinstaub werden die zum Schutz der menschlichen Gesundheit erlassenen Grenzwerte an der Messstation Wasserkuppe eingehalten.
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