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C11.2 Immission von NO2, SO2 und Staub

Hintergrund

Erhöhte Stickstoffoxidbelastung fördert Atemwegserkrankungen.
Eutrophierung und Versauerung:
Querverweis auf Kap. C1 Kap. C1
Ozonbelastung:
Querverweis auf Kap. C11.1 Kap. C11.1
SO2 ist Reizgas.
 
Versauerung:
Querverweis auf Kap. C1.2 Kap. C1.2
Feinstäube beeinträchtigen die Lungenfunktionen und das Herz-Kreislauf-
System.

Datenlage und Informationen

Datenhalter, Datenquelle und Datenlücken:
Querverweis auf Kap. C11.1 Kap. C11.1

Situation und Entwicklung

Immission von NO2

Emission von Stickstoffverbindungen:
Querverweis auf Kap. C1.1 Kap. C1.1
Immissionsbelastung mit NO2 im Biosphärenreservat auf sehr niedrigem Niveau

Immission von SO2

Emission von Schwefelverbindungen:
Querverweis auf Kap. C1.1 Kap. C1.1
 
SO2-Konzentrationen in der Rhön inzwischen auf sehr niedrigem Niveau

Immission von Staub

Bei der Komponente Staub beziehen sich die Emissions- und Immissionsangaben auf unterschiedliche Staubarten. Bei den Emissionsdaten handelt es sich um die Summe aus Schwebstaub plus Grobstaub, wobei lediglich die direkten Emissionen erfasst werden. Diese Erhebungen werden im Emissionskataster dokumentiert. Die Immissionsdaten enthalten hingegen nur die Schwebstaub-
konzentration, umfassen aber auch den indirekten Emissionsanteil.
Verkehr ist im Biosphärenreservat anthropogener Hauptemittent von PM10.

Bewertung

neue strenge Grenzwerte der EU

Immissionsgrenzwerte für NO2

NO2-Grenzwert zum Schutz der Gesundheit
ab 2010: 40 µg / m³ (Jahresmittelwert)
keine Probleme mit der Einhaltung des NO2-Grenzwerts

Immissionsgrenzwerte für SO2

SO2-Grenzwert zum Schutz von Ökosystemen
seit 2002: 20 µg / m³ (Jahresmittelwert und Mittelwert für das Winterhalbjahr 1.10. bis 31.3.)
keine Probleme mit der Einhaltung des SO2-Grenzwerts

Immissionsgrenzwerte für Staub

PM10-Grenzwert zum Schutz der Gesundheit
seit 2005: 40 µg / m³ (Jahresmittelwert)
seit 2005: 50 µg / m³ (Tagesmittelwert mit 35 zulässigen Überschreitungen pro Jahr)
Die ländlichen Teilgebiete der Rhön sind bezüglich der Staubkonzentration gering belastet.

Aktivitäten und Handlungsbedarf

Biosphärenreservat zeichnet sich im Wesentlichen durch ausgezeichnete Luftqualität aus.
Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsemissionen:
Querverweis auf Kap. B7 Kap. B7
steigende Brennholznachfrage im Biosphärenreservat:
Querverweis auf Kap. B4.2 Kap. B4.2
ökologische Risiken erneuerbarer Energien:
Querverweis auf Kap. B8 Kap. B8

Im Überblick

überwiegend gute Luftqualität in der Rhön
keine Probleme mit der Einhaltung von Grenzwerten an der Station Wasserkuppe
Zunahme privater Hausfeuerungen birgt Gefahr einer Erhöhung der Feinstaubbelastung.
[ii] SAPALDIA
SCARPOL-Studie: http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/medien/umwelt/2000_2/unterseite6/ (Abruf: 20.11.2006)
[iii] Emissionskataster Bayern 2000
[iv] Richtlinie 1999/30/EG des Rates vom 22. April 1999 über Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide, Partikel und Blei in der Luft
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