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C10 Klimawandel

Der globale Klimawandel schreitet voran, und im Biosphärenreservat Rhön werden sich wie in ganz Deutschland die Temperaturen und das Niederschlagsverhalten verändern. Einige dieser Veränderungen vollziehen sich schleichend und damit für den einzelnen nicht immer merklich. Andere, insbesondere heftiger auftretende Extremereignisse, werden dagegen die fortschreitenden Prozesse des Klimawandels ins Bewusstsein rücken.
Aufgrund der Mittelgebirgslage werden in der Rhön, insbesondere in den höheren Lagen, Temperaturveränderungen in absehbarer Zeit nicht zu warmen Verhältnissen führen, wie sie im Tiefland zu erwarten sind. Das heißt, auf der Wasserkuppe ist auch am Ende des Jahrhunderts die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von ĄTropennächten“ mit Mindesttemperaturen von 20 °C gering. Aber auch die auf den ersten Blick eher geringen Erhöhungen der Temperaturen und Verschiebungen in der jahreszeitlichen Verteilung des Niederschlags werden weitreichende Auswirkungen – ob negative oder positive – auf nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereich haben, angefangen von der menschlichen Gesundheit und der Pflanzen- und Tierwelt bis zu Land-, Forst- und Wasserwirtschaft sowie Tourismus.
Foto C10 01
Foto: Doris Pokorny©
Regionale Klimamodelle sagen für die Rhön eine weitere Erhöhung der Jahresmitteltemperaturen, insbesondere im Winter, und eine Verschiebung der Niederschläge von den Sommermonaten auf die Wintermonate voraus. Mächtigkeit, Dauer und Zuverlässigkeit der Schneebedeckung werden abnehmen.
Dies wird weitreichende Auswirkungen, seien es negative oder positive, auf nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche im Biosphärenreservat haben.
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