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B9 Siedlungswasserwirtschaft

Die Siedlungswasserwirtschaft ist Teil der Wasserwirtschaft und umfasst den gesamten Wasserkreislauf in besiedelten Gebieten. Aufgabe der Siedlungswasserwirtschaft ist es, den Umgang mit Trinkwasser, Brauchwasser, Abwasser und Regenwasser in Siedlungen und deren Umfeld zu regulieren.
Die Rhön verfügt über mehrere ergiebige Grundwasservorkommen. Die Rahmenbedingungen für die Eigenversorgung und für den Export qualitativ hochwertigen Trinkwassers sind daher sehr günstig. Demgegenüber werden an die Organisation der Abwasserentsorgung in der Rhön u.a. aufgrund der vielen kleinen Siedlungen besondere Anforderungen gestellt. Nicht immer sind zentrale Lösungen hier die wirtschaftlichsten.
Foto B9 01
Foto: H.-G. Oed©, BMU Bilddatenbank
Die Grundwassernutzung in der Rhön - auch die über den eigenen Bedarf hinausgehende - hat bisher zu keiner Beeinträchtigung des lokalen und regionalen Wasserhaushalts geführt.
In der bayerischen und hessischen Rhön wird etwa so viel Trinkwasser verbraucht wie im bundesdeutschen Schnitt. Ein hoher (Warm-) Wasser­verbrauch in einzelnen Gemeinden bedeutet auch stets einen höheren Energiebedarf.
In der bayerischen und hessischen Rhön werden Abwässer fast vollständig in kommunalen Anlagen gereinigt. In der thüringischen Rhön sind trotz Verbesserungen weitere Anstrengungen zur Abwasserreinigung notwendig.
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