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B9.1 Trinkwasser

Hintergrund

Angepasste Landnutzung ist Bedingung für hohe Trinkwasserqualität.

Datenlage und Informationen

Datenhalter:
BY: WWA Bad Kissingen
HE: Obere Wasserbehörde am Regierungspräsidium Kassel
Datenquelle:
Trinkwasserstatistik
räumlich: Gemeindeebene
zeitlich: BY 2004, HE 2004
Datenlücken:
TH: aufgrund der privatwirtschaftlichen Organisation der Trinkwasserversorgung stehen keine Daten zur Verfügung

Situation und Entwicklung

Trinkwasserversorgung

Versorgung aus lokalen Grundwasservorkommen
Trink- und Grundwasserqualität:
Querverweis auf Kap. C1.5 Kap. C1.5
Querverweis auf Kap. C2.3 Kap. C2.3
Durchschnittlicher täglicher Verbrauch von Trinkwasser im Biosphärenreservat liegt im Bundesdurchschnitt
Hoher Wasserverbrauch in Hotels und Kureinrichtungen kann hohen Durchschnittsverbrauch pro Einwohner in Gemeinden bedingen.
Tourismusintensität:
Querverweis auf Kap. B5.1, Abb. 21 Kap. B5.1, Abb. 21
Hoher Wasserverbrauch in Industrie und Gewerbe erhöht ebenfalls den Durchschnittsverbrauch.
37% des in der bayerischen Rhön geförderten Trinkwassers werden in wasserarme Gebiete
exportiert.
20% des in der hessischen Rhön geförderten Wassers dienten der Versorgung der Stadt Fulda.
keine Trinkwasserimporte in die thüringische Rhön

Keine Beeinträchtigung des Grundwasserkörpers durch Wasserentnahme im Kellersbachtal

Foto: Dagmar Mußhoff (WWA KG)

Bewertung

Biosphärenreservat hinsichtlich seiner Wasserversorgung autark
Biosphärenreservat leistet Beitrag zur Versorgung seiner Umgebung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser.
Trinkwasserverbrauch pro Einwohner ist im bayerischen und hessischen Teil des Biosphärenreservats im bundesdeutschen Schnitt.
Hoher Trinkwasserverbrauch ist i.d.R. mit hohem Energiebedarf verbunden.

Aktivitäten und Handlungsbedarf

Einsparpotenziale sollten stärker ausgeschöpft werden.
unausgeschöpfte Potenziale bei der Nutzung der Solarthermie:
Querverweis auf Kap. B8 Kap. B8

Im Überblick

Kommunale Wasserversorgung durch gemeindliche Brunnen gesichert

Wasserexport findet statt und ist bislang ohne negative Auswirkungen.
Wasserverbrauch liegt im bayerischen und hessischen Teil des Biosphärenreservats im Bundesdurchschnitt.
[i] Grebe R. & Bauernschmitt G. 1995:
Biosphärenreservat Rhön - Rahmenkonzept für Schutz, Pflege und Entwicklung. Radebeul.
[ii] Destatis – Statistisch Ämter des Bundes und der Länder 2006: Wasserabgabe der öffentlichen Wasserversorgung. http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb10_jahrtabu2.asp (Abruf: 27.11.2006)
[iii] Grebe & Bauernschmitt 1995: a.a.O.
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