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B6.2 Entwicklung von Wohn- und Gewerbefläche

Hintergrund

Die Nachfrage nach neuer Wohnbebauung kann zu Flächeninanspruchnahme und Überformung gewachsener Siedlungsstrukturen führen.
Flächeninanspruchnahme:
Querverweis auf Kap. C3.2 Kap. C3.2

Datenlage und Informationen

Datenhalter:
Statistische Landesämter
Datenquelle:
Gemeindestatistik
räumlich: Gemeinden für Bayern und Hessen, Landkreise für Thüringen
zeitlich: 2001 bis 2004
Datenlücken:
keine Daten für Thüringen auf Gemeindeebene
Datenhalter:
Statistische Landesämter
Datenquelle:
Liegenschaftskataster
räumlich: Gemeinden für Bayern und Hessen
zeitlich: 1996, 2000 und 2004
Datenlücken:
keine Daten für Thüringen

Situation und Entwicklung

Wohnflächenentwicklung

Wohnfläche: über 45 m² pro Einwohner
Bevölkerungsentwicklung:
Querverweis auf Kap. B1, Tab. 3 Kap. B1, Tab. 3
Zunahme der Wohnfläche pro Einwohner
  • durch Leerstände in Folge von Wegzügen
  • durch Schaffung neuen Wohnraums
Wohnfläche pro Einwohner wächst stärker als im jeweiligen Landesdurchschnitt.
keine Reduzierung der Wohnbautätigkeit

Für Wohnnutzungen beanspruchte Bodenfläche

Zunahme der Wohnbaufläche deutlich stärker als im jeweiligen Landesdurchschnitt

Für Gewerbeflächen beanspruchte Bodenfläche

neue Gewerbenutzungen auf der Ągrünen Wiese“,

Zunahme der Gewerbeflächen über dem jeweiligen Landesdurchschnitt

Bewertung

Nachfrage nach Wohnfläche vor allem durch Errichtung neuer Wohnbebauung gedeckt,
Möglichkeiten der Um- oder Wiedernutzung nicht ausreichend genutzt
Missverhältnis zwischen Wohnraumentwicklung und Bevölkerungsentwicklung
Flächeninanspruchnahme:
Querverweis auf Kap. C3.2 Kap. C3.2

Aktivitäten und Handlungsbedarf

Aktivitäten zum Flächensparen:
Querverweis auf Kap. C3.2 Kap. C3.2

Im Überblick

überdurchschnittliche Zunahme der Wohnfläche und der Wohnbaufläche
überdurchschnittliche Zunahme der Gewerbefläche
[iii] UBA – Umweltbundesamt 2003: Reduzierung der Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr – Materialienband. Texte 90/03. Berlin.
[iv] UBA – Umweltbundesamt (Hrsg.) 2006: Demographischer Wandel und Siedlungsstruktur.
http://www.env-it.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=2273 (Abruf: 13.09.2006)
BMU – Bundesministerium für Umwelt (Hrsg.) 1999: Reduzierung der Flächeninanspruchnahme.
http://www.umweltbundesamt.de/rup/aktuelles/red-flaeche.htm (Abruf: 13.09.2006)
[v] UBA 2003: a.a.O.
[vi] Wohnflächenverordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2346)
[vii] HSL – Hessisches Statistisches Landesamt 2006: Wohngebäude und Wohnungsbestand.
http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/industrie-bau-energie/landesdaten/
bautaetigkeit-und-wohnungsbestand/wohngebaeude-und-wohnungsbestand/index.html (Abruf: 12.09.2006).
[viii] In der Statistik der Flächenerhebung wird die Bodennutzungsartenklassifikation aus dem ĄVerzeichnis der flächenbezogenen Nutzungsarten im Liegenschaftskataster und ihrer Begriffsbestimmungen der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland“ (AdV Nutzungsartenverzeichnis) – Stand 1991 – genutzt.
[ix] BayLfStaD – Bayerisches Landesamt für Statistik 2006: Gut 5,8 Millionen Wohnungen in Bayern Ende 2005. Pressemitteilung 74/2006/56/F des BayLfStaD vom 29.06.2006.
[x] TLS – Thüringer Landesamt für Statistik 2005: Wohnungsbestand in Thüringen im Jahr 2004 erstmals rückläufig. Pressemitteilung Nr. 189 des TLS vom 17. Juni 2005.
[xi] UBA 2003: a.a.O.
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