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B6.1 Siedlungsstruktur

Hintergrund

vorwiegend kleine Siedlungen,
Haufendörfer dominieren

Datenlage und Informationen

Datenhalter:
Biosphärenreservats-
verwaltungen
Datenquelle /
Datenlücken:
nur qualitative Informationen

Situation und Entwicklung

Entwicklung der Siedlungsstruktur in der bayerischen Rhön

bayerische Altorte mit kompaktem, relativ unregelmäßigem Siedlungsgrundriss

starke Eigentumszer-
splitterung durch die fränkische Realteilung

schwierige Voraussetzung für nachhaltige Siedlungs-
entwicklung

Beispiele

Hausen – zielgerichtete Lenkung des Bodenverkehrs
Oberelsbach – fehlende Dorferneuerung
Bischofsheim - erfolgversprechende Sanierung, aber noch umfangreicher Handlungsbedarf
Wildflecken –
„Stadtumbau West“

Entwicklung der Siedlungsstruktur in der hessischen Rhön

traditionell vorwiegend Haufendörfer, nur eine Streusiedlung
Foto B6 02
Foto: Karl-Friedrich Abe (Thüringische Biosphärenreservats-
verwaltung)
Biogasanlagen:
Querverweis auf Kap. B8 Kap. B8
im Rahmen der Eigenentwicklung große, wenig landschaftlich eingebundene Baugebiete
Spielräume für zukünftige Siedlungsentwicklung werden enger.

Entwicklung der Siedlungsstruktur in der thüringischen Rhön

traditionell vorwiegend Haufendörfer
stark eingeschränkte Siedlungsentwicklung zu DDR-Zeiten
große landwirtschaftliche Gebäude außerhalb der geschlossenen Ortschaften
Streuobstbestände:
Querverweis auf Kap. C9.1 Kap. C9.1
seit der Wende Steuerung durch Bauleitpläne, Ausweisung von Siedlungsgebieten über den tatsächlichen Bedarf hinaus

Bewertung

schwierige Voraussetzungen für eine flächensparende Siedlungsentwicklung
wenig Initiative zum flächensparenden Bauen

Aktivitäten und Handlungsbedarf

Altersstruktur der Bevölkerung:
Querverweis auf Kap. B1 Kap. B1
neue Konzepte für die zukünftige Gemeindeentwicklung nötig
Einfluss der Biosphärenreservats­verwaltung auf die Siedlungsentwicklung im thüringischen Teil des Biosphärenreservats war zeitweise gegeben.
Energiesparmaßnahmen:
Querverweis auf Kap. B8 Kap. B8

für Wohnbau beanspruchte Bodenfläche:
Querverweis auf Kap. B6.2 Kap. B6.2
zwölf Dörfer im hessischen Programm „Dorferneuerung“

Im Überblick

Typische Siedlungsform sind Haufendörfer.
Voraussetzungen für Innenentwicklung der Orte ungünstig
Bisher wurde die Innenentwicklung der Orte nur wenig offensiv vorangetrieben.
[ii] Grebe & Bauernschmitt 1995: a.a.O.
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