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B12 Naturschutz

Die Vielfalt an wildlebenden Tier- und Pflanzenarten und die landschaftliche Eigenart, Vielfalt und Schönheit der Kulturlandschaft Rhön sollen für künftige Generationen erhalten werden. Hierzu bedarf es einer rechtlichen Sicherung der wertvollsten Flächen in ausreichender Größe. Geeignete Wege hierzu sind z. B. die Ausweisung von Schutzgebieten oder der Ankauf von Flächen. Sie dienen als Rückzugsareale für gefährdete oder seltene Arten und können Kernflächen für die Wiederansiedlung und Ausbreitung ehemals verbreiteter Arten sein[i].
Im Biosphärenreservat Rhön sollen hierbei die Naturschutzziele mit den Vorstellungen und Ansprüchen des Menschen an die Landnutzung bestmöglich abgestimmt und in eine nachhaltige Entwicklung des gesamten Biosphärenreservats integriert werden. Die Rhön steht im Zentrum des Naturschutzes auf regionaler Ebene, Länderebene, nationaler und EU-Ebene.
Foto B12 01
Foto: Karl-Friedrich Abe (thüringische Biosphärenreservatsverwaltung)
Den Leitlinien für Biosphärenreservate in Deutschland, nach denen mindestens 50% der Fläche von Biosphärenreservaten unter Schutz gestellt sein sollen, wird in der Rhön entsprochen. Die geforderte Mindestgröße für die Kernzonen der Biosphärenreservate von 3% der Gesamtfläche wird in der Rhön nicht erreicht. Es sind nur knappe 2% der Gesamtfläche als Kernzone ausgewiesen.
Im Rahmen von EU-LIFE-Projekten wurden in allen drei Landesteilen Flächen in z. T. beträchtlichem Umfang erworben. Hier kann eine an Naturschutzziele angepasste Landnutzung bestmöglich umgesetzt werden.
[i] Grebe R. & Bauernschmitt G. 1995: Biosphärenreservat Rhön - Rahmenkonzept für Schutz, Pflege und Entwicklung. Radebeul.
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