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B12.1 Schutzgebiete

Hintergrund

Biosphärenreservate beinhalten Schutzgebiete.

Datenlage und Informationen

Datenhalter:
BY: Höhere Naturschutz-
behörde
HE: Obere Naturschutz-
behörde
TH: Landesverwaltungsamt
Datenquelle:
länderübergreifende GIS-Zentrale des Biosphärenreservats
räumlich: Biosphärenreservat
zeitlich: Stand 2006
Datenlücken:
keine
Biotopkartierungen
der Länder[v] als Datenquelle zur Darstellung von Veränderungen der Biodiversität nicht geeignet

Situation und Entwicklung

Schutzgebietskategorien innerhalb des Biosphärenreservats

71 Naturschutzgebiete[vi] umfassen rund 10% der Fläche des Biosphärenreservats Rhön.
durchschnittliche Größe 260 ha
Baumartenzusam-
mensetzung und Waldumbau:
Querverweis auf Kap. B4.1 Kap. B4.1

Naturschutzgebiet „Rotes Moor“ und die Renaturierung

Foto B12 02
Foto: Eugen Sauer (Landkreis Fulda, Abteilung Landwirtschaft, Veterinärwesen und Verbraucherschutz)

Naturwaldreservate bzw. Naturwaldparzellen und Kernzonen
 
Verzicht auf jegliche Nutzung und Beobachtung der natürlichen Dynamik
Zonierung des Biosphärenreservats:
Querverweis auf Kap. A3, Abb. 2 Kap. A3, Abb. 2
Mindestgröße für Kernzonenfläche wird nicht erreicht.
Landschaftsschutz-
gebiete und Naturpark
FFH- und Vogelschutzgebiete

Das „Grüne Band“

Foto B12 03
Foto: Karl-Friedrich Abe (thüringische Biosphärenreservatsverwaltung)
Ehemalige Sperrgebiete, Schutzstreifen und das „Niemandsland“ in Richtung Bundesrepublik jenseits der Grenzanlagen waren die Grundlage für die Ausweisung umfangreicher Vorrangflächen für den Naturschutz.
Informationsstelle Haus auf der Grenze / Point Alpha:
Querverweis auf Kap. B5.1 Kap. B5.1

Schutzgebiete unterschiedlicher Kategorie können sich z. T. räumlich überlagen.
„Nettofläche“ der Schutzgebiete: auf 46% des Biosphären-
reservats hat Naturschutz grundsätzlich Vorrang
Schutzgebiete umfassen vorwiegend Laubwälder und Grünlandflächen.
Verteilung der Landnutzungsformen:
Querverweis auf Kap. C7.1, Abb. 90 Kap. C7.1, Abb. 90

Bewertung

Lenkung der Landnutzung notwendig
schonende Erholungsnutzung:
Querverweis auf Kap. B5.1 Kap. B5.1
Den Leitlinien für Biosphärenreservate in Deutschland - mind. 50% der Fläche sollen unter Schutz gestellt sein - wird im Biosphären-
reservat Rhön entsprochen.

Aktivitäten und Handlungsbedarf

Agrarumweltprogramme und Vertragsnaturschutz-
programme:
Querverweis auf Kap. B3.2 Kap. B3.2
Forstliche Förderprogramme:
Querverweis auf Kap. B4.2 Kap. B4.2
Folgen der Agrarreform:
Querverweis auf Kap. B3.2 Kap. B3.2

Im Überblick

Große Teile des Biosphärenreservats stehen unter gesetzlichem Schutz.
Kriterium für die Größe der Kernzonen wird nicht erreicht.
Steuerung der Landnutzung zur Erhaltung der Schutzgebiete und der Kulturlandschaft notwendig
[ii] Ständige Arbeitsgruppe der Biosphärenreservate in Deutschland (Hrsg.) 1995: Biosphärenreservate in Deutschland – Leitlinien für Schutz, Pflege und Entwicklung. Berlin.
[iii] Rat der Europäischen Gemeinschaften 1992: Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen – FFH-Richtlinie.
[iv] Rat der Europäischen Gemeinschaften 1979: Richtlinie des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (79/409/EWG) – Vogelschutzrichtlinie.
[v] Bayern: http://www.bayern.de/lfu/natur/daten/kartieranleitungen/teil1_arbeitsmethodik_flachland_staedte_03_2006.pdf (Abruf: 06.06.2006)
Hessen: http://atlas.umwelt.hessen.de/servlet/Frame/atlas/naturschutz/biotopschutz/karten/m_2_1_1.htm (Abruf: 06.06.2006)
Thüringen: http://www.tlug-jena.de/start/umweltdaten2005/ub2005/nat_land.htm#Biotopk (Abruf: 06.06.2006)
[vi] Verordnungen zu Naturschutzgebieten im Biosphärenreservat Rhön
[vii] Die Ergebnisse der Untersuchungen werden derzeit von Dr. Bohn / BfN zur Veröffentlichung aufgearbeitet. Mit der Publikation ist in 2007 zu rechnen.
[viii] BayWG - Bayerisches Waldgesetz in der Fassung vom 22.Juli 2005
[ix] Mößmer R. & Gulder H.-J. 2003: Rückschlüsse für den Wirtschaftswald: Naturwaldreservate - Forschung für den Wald der Zukunft - Ableitung naturnaher Nutzungskonzepte. In: LWF aktuell 40/2003.
[x] Deutsches Nationalkomitee für das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) 1996: Kriterien für Anerkennung und Überprüfung von Biosphärenreservaten der UNESCO in Deutschland. Bundesamt für Naturschutz, Bonn.
[xi] Bayerische, Hessische, Thüringer Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön (Hrsg.) 2003: Bericht zur Überprüfung des UNESCO - Biosphärenreservats Rhön Berichtszeitraum: 1991-2003 (Anlagen)
[xii] Bayerische, Hessische, Thüringer Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön (Hrsg.) 2003: a.a.O.
[xiii] Digitale Daten der GIS-Zentrale des Biosphärenreservats Rhön zur CIR-Kartierung 1993, zu den Grenzen von Naturschutzgebieten, FFH-Gebieten und SPA-Gebieten sowie zu Naturwaldreservaten
[xiv] Ständige Arbeitsgruppe der Biosphärenreservate in Deutschland (Hrsg.) 1995: a.a.O.
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