Ein nachhaltiger Blumenstrauß

Eine Woche lang beschäftigten sich die Schüler der Irena-Sendler-Schule mit nachhaltigem Konsum. Und entdeckten, dass es nicht immer ein gekaufter Blumenstrauß sein muss. Ein selbst gepflückter ist manchmal noch viel schöner und das selber pflücken macht Spaß und geht nicht zu lasten des Weltklimas.

Der Blumenstrauß ist eines der Themen, mit dem sich die Schüler der Irina-Sendler-Schule bei ihrer Arbeit rund um den nachhaltigen Konsum beschäftigten. Doch es gibt ja noch so viele Themen mehr. Ein Beispiel: Beim Zähne putzen soll man den Wasserhahn zudrehen. Eine einfache Regel, wie man viel Wasser sparen und damit umweltfreundlich und somit nachhaltig mit dem teuren Nass umgehen kann. Doch selbstverständlich ist das für viele Menschen immer noch nicht. So lange, bis man die Menge des auf diese Art und Weise verbrauchten Wassers mal in Eimern vor sich sieht. Das wirkt. Auch auf die Schüler, die sich durch alle Klassen hinweg eine Projektwoche lang gemeinsam mit Eva Kalla und Jiska Troppenz vom Biosphärenreservat Rhön mit dem Thema „Nachhaltiger Konsum" auseinandergesetzt haben.

Unser Wasserverbrauch war eines von vielen bearbeiteten Themen. Die Schüler filzten eifrig Bälle, sie bastelten Spiele und kleine Schafe aus Papier und Wolle, sie versuchten herauszufinden, welche Weltreisen viele Produkte unseres täglichen Lebens hinter sich haben, bevor wir sie im Supermarkt kaufen können. Der Blumenstrauß war da nur ein Beispiel. Die Blumen dafür kommen manchmal aus ganz fernen Ländern, was die Kinder anhand einer Weltkugel mal genauer in Augenschein nahmen. Doch jetzt im Sommer blühen hierzulande Wiesen und ein selbst gepflückter Blumenstrauß ist viel schöner und duftet viel besser als ein gekaufter. Manchmal kann nachhaltiger Konsum so einfach sein.

Text: Stefan Kritzer


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Foto: Anand Anders

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